Tierversuche

Dank PETA könnte Tausenden von Pferden in Indien großes Leid erspart bleiben!

drei Pferde auf einer Weide
© iStock.com / flashpoint

Möglicherweise habt ihr die Aufnahmen von PETA India gesehen, die bei Kontrollen von Betrieben entstanden, in denen Tausende Pferde, Esel und Maultiere für die Produktion von Antitoxinen und Antiveninen gehalten werden. Die Tiere in diesen Einrichtungen sind krank und unterernährt und werden als lebende Blutbeutel ausgebeutet.

Die indische Regierung hat nun angekündigt, die nötigen Finanzmittel für die Entwicklung von modernen Verfahren zur Produktion von Antiveninen gegen Schlangengift bereitzustellen. Vorausgegangen waren Besprechungen von PETA India mit indischen Behörden und eine Petition, an der sich mehr als 250.000 PETA-Mitglieder und -Unterstützer in aller Welt beteiligten und ihre Stimme für die Tiere erhoben.

Die indische Förderorganisation Biotechnology Industry Research Assistance Council (BIRAC) rief die Wissenschaftler zur Entwicklung von modernen, tierfreien Antiveninen auf. Das PETA International Science Consortium finanziert bereits die Entwicklung eines tierfreien Antitoxins für die Behandlung von Diphtherie als Ersatz für Antitoxine, die aus Pferdeblut hergestellt werden. Mit der Unterstützung durch BIRAC haben die Wissenschaftler nun die Möglichkeit, Pferden für die Produktion von Antiveninen gegen Schlangengift großes Leid zu ersparen.
Bei Antiveninen, die mittels tierfreien Verfahren hergestellt werden, handelt es sich um homogene, höherwertige Produkte. Diese Produkte sind für Patienten mit weniger Nebenwirkungen verbunden. Zudem verfügen diese Produkte über eine längere Haltbarkeit als ihre tierischen Pendants.

Es bleibt zu hoffen, dass PETAs Bemühungen dazu beitragen werden, die abscheulichen Produktionsbetriebe zu schließen, in denen Pferde, Esel und Maultiere unter regelmäßigen Injektionen von Toxinen und schmerzhaften Blutentnahmen leiden. Bei jeder Blutentnahme wird den Tieren bis zu 15 Prozent ihres Blutes abgezapft! Viele Pferde, Maultiere und Esel in solchen Betrieben zur Gewinnung von Pferdeserum leiden an Blutarmut, unbehandelten Wunden, Huferkrankungen, Unterernährung, Infektionen, Parasiten, geschwollenen Gliedmaßen, Lahmheit und Augenanomalien.

Was du unternehmen kannst

Wenn du nicht willst, dass Pferde länger für die Antitoxin-Herstellung missbraucht werden, dann unterschreibe bitte JETZT unsere Petition:

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Über den Autor

Christopher

Christopher ist promovierter Biologe und Mitglied des PETA International Science Consortium (PISC). Er setzt sich im Bereich der toxikologischen und ökotoxikologischen Chemikalientestung für den Ersatz von Tierversuchen durch Alternativmethoden ein. Christopher hält es mit Mahatma Gandhi, der sagte: „Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,
wie sie die Tiere behandelt“.

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