Tierversuche

9 Folterinstrumente in Tierversuchslaboren

Schlimmer als euer schlimmster Albtraum

In diesem Moment sitzen weltweit Millionen Mäuse, Ratten, Kaninchen, Primaten, Katzen, Hunde und andere Tiere in engen, sterilen Käfigen gefangen in Versuchslaboren.
Sie leiden oft unter schrecklichen Schmerzen, sind von ihren Artgenossen isoliert und sehnen sich nach Freiheit. Stattdessen bleibt ihnen nichts anderes übrig, als in ihren Käfigen zu kauern und auf das nächste schmerzhafte Experiment zu warten. Einfach unvorstellbar was diese Tiere durchmachen müssen.

Die nachfolgenden Folterinstrumente sind keine Requisiten aus einem Horrorfilm, sondern Bestandteile des ganz „normalen Laboralltags“.

1. Die Nagerguillotine

  Alleine in den USA werden jedes Jahr Millionen Mäuse und Ratten in Laboren getötet, nachdem sie in Versuchen benutzt und anschließend nicht mehr benötigt werden. Auch in Deutschland ist diese Tötungsmethode bekannt. Den Tieren wird Gift eingeflößt, ihnen werden Stromschläge verpasst, Verbrennungen zugefügt oder sie werden mit schlimmen Krankheitserregern infiziert. Sind die grausamen Experimente beendet, werden viele Ratten und Mäuse auf grausame Art und Weise geköpft.

2. Stereotaktische Geräte


Stell dir vor, dein Körper wäre komplett in einer schraubstockähnlichen Edelstahlvorrichtung fixiert. Genau das wiederfährt täglich unzähligen Mäusen, Ratten, Katzen, Hunden, Affen und anderen Tieren in Versuchslaboren. Mit stereotaktischen Geräten fixieren Experimentatoren Körper und Kopf der völlig verängstigten Tiere-meist bei vollem Bewusstsein.

3. Der Primatenstuhl

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Eine weitere Zwangsfixierung stellt der sogenannte Primatenstuhl dar.
Die Affen werden an Hals und Taille fixiert und so in eine starre Position gezwungen. In dieser müssen sie teilweise stundenlang verharren. Dadurch entstehen häufig Geschwüre, Schnitte und Druckwunden, oder es kommt zu schmerzhaften Darmvorfällen.
Für sogenannte Trainingseinheiten werden die verängstigten Affen in diesen Stühlen fixiert. Nachdem man sie mit Stromstößen traktiert oder ihnen stundenlang die Flüssigkeitsaufnahme verweigert hat, „kooperieren“ die Tiere meist mit den Experimentatoren, um weiteren schmerzhafte Stromstöße zu entgehen oder endlich ein paar Tropfen Wasser zu bekommen.

4. Die Metzenbaumschere


Allein in amerikanischen Laboren werden jährlich knapp 66.000 Hunde gequält. Auch in Deutschland gibt es zahlreiche „Laborhunde“.
Wenn den Experimentatoren das Bellen und Wimmern der Hunde auf die Nerven geht, durchtrennen sie kurzerhand ihre Stimmbänder. So beenden sie den vermeintlichen Lärm und die Hunde sind nicht länger in der Lage, ihrem Leiden Gehör zu verschaffen.

5. Kohlendioxidkammern

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Rodent CO2 EuthanasiaJacqueline Newell-HuntCC BY 4.0

In diesen Gaskammern werden jedes Jahr Millionen Ratten und Mäuse mit Kohlenstoffdioxid getötet.
Bei einer hohen Konzentration von Kohlenstoffdioxid setzt ein unangenehmes Brennen in Nase, Rachen und Brust ein. Die Atmung ist erschwert, bis die Tiere letztendlich auf grausame Weise ersticken.

6. Shuttle Box und Elektroschockplatte

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Hunde, Mäuse, Ratten und andere Tiere werden in grausamen psychologischen Versuchen in oder auf diese kleinen elektrisierten Boxen und Platten gezwungen und erhalten wiederholt Stromstöße. Diese schmerzhaften Versuche dauern manchmal über Tage oder sogar Wochen an. Die Tiere geraten dadurch in völlige Panik, ihre anfänglich Verzweiflung schlägt oft in Depressionen um.

7. Hartplastikröhren

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Mäuse, Ratten und sogar Affen werden in enge Röhren aus Hartplastik gezwängt, in denen sie sich nicht mehr rühren können. Darin sind sie den Experimentatoren hilflos ausgeliefert, wenn ihnen diese gewaltsam Nadeln in den Schwanz oder in die Beine stechen oder sie zwingen, giftige Chemikalien zu inhalieren.

8. Elektroejakulatoren

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©2003 Valle et al

Ratten, Mäuse aber auch andere Tiere außerhalb von Laboren, wie Schweine und Rinder, erhalten auf grausame Art und  Weise anale Stromstöße, die durch ihren Körper fahren und sie so zum Ejakulieren zwingen.

9. Halsbänder und Metallstäbe

Primate Products, Inc.
Primate Products, Inc.

Viele Affen sind dazu gezwungen, ständig ein enges Metallhalsband zu tragen.
Werden die Tiere umgesetzt, befestigen die Experimentatoren einen langen Metallstab an diesem Halsband und heben die Tiere gewaltsam daran hoch.
Natürlich geraten die Tiere in Panik, wenn sie plötzlich an ihrem Hals aus dem Käfig gezerrt werden, um in einen Primatenstuhl, einen Transportkäfig oder auf einen Untersuchungstisch verfrachtet zu werden.
Trotz der großen Verletzungsgefahr, werden diese Metallstäbe noch immer häufig in Laboren eingesetzt.
Hergestellt und verkauft werden sie von großen Primatenhändlern wie Primate Products, Inc.

Tierversuche stoppen!

Täglich leiden unzählige Mäuse, Ratten, Katzen, Hunde, Vögel, Kaninchen, Affen und andere Tiere in grausamen Experimenten. Sie leiden und sterben hinter verschlossenen Türen, ohne dass der Großteil der Bevölkerung auch nur ansatzweise ahnt, was dort geschieht. Aufgrund der anatomischen und physiologischen Unterschiede zwischen Menschen und Tieren, lassen sich die Ergebnisse aus den Tierversuchen nicht gefahrlos auf den Menschen übertragen. Mit der Teilnahme an unserer PETA-Challenge kannst du unsere Arbeit unterstützen. Tipps wie du außerdem aktiv gegen Tierversuche werden kannst, findest du hier.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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