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7 Fakten über Hündin Laika: Das erste Lebewesen, das die Erde umkreiste

Laika
© istock / fcdb

Heute vor genau 60 Jahren schickte die Sowjetunion das erste Lebewesen in die Umlaufbahn der Erde.
Wie ihr vielleicht wisst, handelte es sich dabei um die Mischlingshündin Laika.

7 Fakten über das Schicksal von Laika:

1.: Laika wurde als Streuner von Hundefängern auf den Straßen von Moskau eingefangen.


 2.: Immer wieder sperrte man sie tagelang in winzige Käfige, um sie an die 80 cm enge Kabine der Sputnik 2 zu gewöhnen. Außerdem wurde sie in Zentrifugen gesteckt und mit Lärm beschallt, um den Start der Rakete zu simulieren.

3.: „Zur Sicherheit” mussten noch zwei weitere Hündinnen namens Albina und Muschka diese Tests ertragen. Am Ende entschied man sich dann aber dafür, Laika in den Weltraum zu schießen.

4.: Ein Rückflug war nie geplant. Für die Entwicklung eines funktionierenden Rückkehrsystems fehlte den Wissenschaftlern Zeit, da die Sowjetunion im ständigen Wettlauf mit den USA stand und der Start möglichst bis zum 40. Jahrestag der Russischen Revolution stattfinden sollte.

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5.: Um Laika im All zu töten, sollte sie nach 10 Tagen vergiftetes Futter bekommen. Dazu kam es aber nie: Laika starb bereits einige Stunden nach dem Start an Überhitzung und Stress. Während der ersten Minuten war Laikas Puls 3x so hoch wie ihr Ruhepuls! Wegen eines Defektes betrug die Innentemperatur der Kapsel 40 Grad. Wie ihr vielleicht wisst, haben Hunde nur wenige Schweißdrüsen und können ihre Körpertemperatur ab einem gewissen Punkt nicht mehr regulieren.

6.: Sputnik 2 umkreiste die Erde noch ca. 2250 Mal mit der Hundeleiche, bis der Satellit nach 162 Tagen in der Atmosphäre verglühte. Die Sowjetunion berichtete aber erst Jahrzehnte später, wie qualvoll Laikas Tod wirklich war.

7.: Daraufhin sprachen zahlreiche Mitarbeiter im Sputnik-Projekt ihr Bedauern über Laikas Tod aus. Laikas Verantwortlicher Oleg Gasenko beispielsweise sagte:

„Je mehr Zeit vergeht, desto mehr tut es mir leid. Wir haben durch die Mission nicht genug gelernt, um den Tod des Hundes zu rechtfertigen.“

Nach Laika wurden weitere Tiere gequält und getötet

Zahlreiche Hunde, Primaten und Kleinsäuger wurden in den Jahren darauf für die Raumfahrt ausgebeutet und teilweise getötet.

Doch wer jetzt denkt, so etwas gäbe es im Jahr 2017 nicht mehr, irrt:

Zur Zeit führt die russische Akademie der Wissenschaften Versuche an Makaken durch mit dem Ziel, diese Tiere zu Piloten eines Raumschiffes zu machen.
Hierfür werden die Affen in enge Käfige gesperrt und müssen – stundenlang fixiert an einem Stuhl – Tests vor einem Bildschirm über sich ergehen lassen. Erst dann bekommen sie zur Belohnung etwas zu trinken! Ist das nicht furchtbar grausam?

Bitte helft den Makaken!

Wenn auch ihr der Meinung seid, dass diese Versuche nichts in einer modernen und empathischen Welt verloren haben, dann unterzeichnet unsere Petition:

Über den Autor

Bella

Als Grafikerin und Content Producer kämpft Bella für die Rechte ALLER Tiere.

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