Schlagzeilen

Illegaler Haifang entlarvt – auf welchem Weg die bedrohten Arten das Meer verlassen

Tote Haie aus illegaler Haifang
© Fiona Ayerst/Marine Photobank

Das Schiff befand sich illegal im Meeresschutzgebiet der Galapagosinseln, als die ecuadorianische Marine es aufgriff. Was sie an Bord vorfand, schaudert einen: Klaffende Mäuler, blutige Wunden, offenes Fleisch – ein Bild des Grauens. Tausende massakrierte Fische gestapelt und zusammengequetscht in einem Schiffsbauch, der einem Massengrab gleicht. Darunter auch der bedrohte Hammerhai. Über 300 Tonnen brachte der kolossale Leichenberg auf die Waage. Der zwanzigköpfigen Besatzung drohen bis zu drei Jahren Haft.

Leere Meere durch illegalen Haifang

Haie und andere Meerestiere fallen in Unmengen der modernen Fischerei zum Opfer. Sie sterben einen grausamen Erstickungstod oder werden auf perverse Weise abgeschlachtet. Die Konsequenzen des rücksichtslosen Fischfangs: leere Meere. Immer mehr Fischarten, wie der Hammerhai, sterben allmählich aus und werden unter Artenschutz gestellt. Hilft leider wenig, wenn viele sich nicht darum scheren. Gegen Vernunftallergie und Mitgefühlimmunität ist kein Verbot gewachsen, so könnte man meinen. Der Mensch zieht die Sintflut hinter sich her.

Der Fischfang fügt Tieren unermessliches Leid zu und rottet in seinen größenwahnsinnigen Dimensionen komplette Arten aus. Was könnt ihr dagegen tun? Denkbar einfach: Streicht Fisch von euren Tellern. Da ihr mit einer rein pflanzlichen Ernährung helfen könnt, unzähligen wehrlosen Tieren das Leben zu retten. Außerdem findet ihr alle gesunden Inhaltsstoffe, die ihr euch vom Fischkonsum erhofft, auch in entsprechenden pflanzlichen Nahrungsmitteln. Zusätzlich kannst du aktiv gegen den Fischfang einsetzen und an unseren Demonstrationen teilnehmen. Melde dich dazu einfach bei unserem Netzwerk für Aktivisten an.

© fighting for animals.photography

 

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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