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Erfolg: Schafhaltung aufgelöst – Helfen kann so einfach sein

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Schafe haben – wie alle Tiere – komplexe Gefühle und sind zu bewusstem Denken fähig. Nach Studien, die am Babraham Institute in Großbritannien und Hampshire College in Amherst, Massachusetts, durchgeführt wurden, sollen Schafe optisch 50 Schafgesichter wiedererkennen können – und zwar auch dann, wenn sie sie zwei Jahre lang nicht gesehen haben. Und sie können auch die Gesichter von Menschen wiedererkennen. Leider müssen die faszinierenden, sensiblen und cleveren  Tiere immer wieder in tierschutzwidriger Haltung leben, weil Menschen die Bedürfnisse und die Gefühle der Tiere missachten.

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Kürzlich erhielten wir eine Meldung über eine katastrophale Schafhaltung. Die Fotos, die uns der Informant zur Verfügung stellte, zeigten neben einem baufälligen Stall mit zahlreichen Verletzungsgefahren, extrem ungepflegte Tiere mit langem verschmutztem Fell. Zudem lag mitten auf dem Gelände lag ein totes Schaf  und das wohl bereits seit mehreren Tagen!

Den Angaben des Informanten zufolge widersprach die Haltung ganz klar dem Tierwohl: So sei die Einstreu im Stall stark mit Kot und Urin verschmutzt;  eine ordentliche Trinkwasserversorgung fehle. Die einzige Wasserquelle für die Tiere – ein Bach mit schrägem Ufer – setze die Schafe und vor allem die Lämmer der Gefahr des Ertrinkens aus.

Wir informierten das zuständige Veterinäramt umgehend und verwiesen auf den dringenden Handlungsbedarf; die Fotos des Informanten leiteten wir an die Behörde weiter, um dem Elend der Schafe Nachdruck zu verleihen.

Überraschenderweise wurde uns schon kurz nach unserer Meldung zugetragen, dass die Schafhaltung zeitnah aufgelöst wurde und es den Tieren in ihrer neuen Unterkunft gut geht. Den unserer Pressemeldung folgenden Medienberichten nach wurde die Schafhaltung zwar nicht wegen der Missstände aufgelöst, sondern weil sie nicht angemeldet war, für die Schafe hatte dies aber dasselbe Ergebnis: sie müssen nie mehr dort leben!

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Dieses Beispiel verdeutlicht, wie wichtig es ist nicht wegzuschauen: Helfen kann einfach sein! In diesem Fall reichte eine Meldung beim Veterinäramt (bzw. eine Nachricht an uns). Jeder einzelne kann helfen, Tieren ein besseres Leben zu ermöglichen. Nützliche Tipps haben wir hier zusammengestellt  – auch für die Fälle, wo Tierfreunde einen längeren Atem beweisen müssen, um Tiere zu retten.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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