Schlagzeilen

Das Leiden der Kälber in Groß Wokern

Wieder einmal erreichte uns eine schlimme Whistleblower Meldung – dieses Mal zu Kälbern, die der Gleichgültigkeit eines Landwirtes ausgeliefert waren.

Leider ist es  völlig legal und üblich, dass Kälbchen kurz nach der Geburt von ihren Müttern getrennt werden. Sie kommen dann in die sogenannten Kälberiglus. Dort können sie wenn überhaupt ihre Mütter nur noch rufen hören, aber keinerlei Körperkontakt zu ihr haben. Das ist in Milchbetrieben leider üblich, da die Milch für Menschen produziert wird, statt dass sie wie von der Natur gedacht den Kälbchen zusteht.

2016-08-11-Kaelber-Gross-Wokern-screenshot1-c-PETA-DZu diesem sowieso schrecklichen Leben kommt in diesem Fall dazu, dass die Kälbchen sich in den Gittern der Kälberiglus einklemmen und sich selbst nicht mehr befreien können. Ein Kälbchen war bereits so eingekeilt  verstorben, ein zweites lag zu dem Zeitpunkt im Sterben. Ein drittes Tier wurde von einem Mitarbeiter befreit, der vom Whistleblower gerufen wurde.

Der Whistleblower bat darum einen Tierarzt zu rufen, um das sterbende Kälbchen zu erlösen. Dies wurde jedoch mit den Worten abgetan, dass das eben passiere, Kälber würden eben sterben. Vor einiger Zeit seien 12 Kälbchen innerhalb einer Woche verstorben.

2016-08-11-Kaelber-Gross-Wokern-screenshot6-c-PETA-DHier wird wieder einmal deutlich, dass das einzelne Tier in der landwirtschaftlichen Tierhaltung nichts zählt. Sie werden behandelt wie Gegenstände, die hin und wieder eben mal kaputt gehen.

PETA hat in diesem Fall Strafanzeige gegen den gleichgültigen Landwirt erstattet und die Medien informiert.

Wenn ihr Zeuge von Tierquälerei oder einer schlimmen Tierhaltung werdet, meldet es beim zuständigen Veterinäramt, schreibt uns über das Whistleblower Formular oder holt die Polizei, wenn Gefahr im Verzug ist.

 

Über den Autor

Jenny

arbeitet seit 2009 bei PETA und bearbeitet alle Fälle von Tierquälerei die eingehen.

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