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Viele Pferde verletzt: Pferderipper treiben in Deutschland ihr Unwesen

Pferderipper

Einzeltäter oder Tierquäler-Netzwerk? – Pferderipper-Taten häufen sich

In den letzten Wochen und Monaten quälten unbekannte Täter zahlreiche Pferde. Allein diesen Monat misshandelten Pferderipper in Mönchengladbach-Hardt drei Tiere, zwei von ihnen sogar am helllichten Tag. In Böbingen fügte ein Ripper einem Pferd eine Schnittwunde zu und in Birstein starb ein Tier aufgrund gravierender Verletzungen im Kopf- und Bauchbereich.

Geschnitten, geschlagen, getötet

Die Täter schneiden, stechen, schlagen und misshandeln die wehrlosen Tiere. Stuten werden häufig im Genitalbereich verletzt, Hengste und Wallache meist mit Messern aufgeschlitzt oder mit lanzenartigen Gegenständen verwundet. Immer wieder töten die Ripper Pferde auf Weiden oder fügen ihnen so schwere Verletzungen zu, dass sie daran sterben oder erlöst werden müssen.

Pferderipper

PETA vermutet Tatzusammenhänge

Die Zeiträume und regionale Häufungen sprechen dafür, dass es Zusammenhänge vieler Übergriffe auf Pferde gibt. In Norddeutschland und in Thüringen wurden bereits Täter überführt. Der Ripper aus Norddeutschland prahlte in Internet-Foren sogar mit seinen Taten. Möglicherweise gibt es ein Netzwerk, in dem die Tierquäler Tipps austauschen und sich mit Helfern verabreden.

Wie kann ich mein Pferd schützen?

Droht Gefahr, sollten die Pferde nachts in einem sicheren Stall untergebracht werden. Kontrollgänge zu zweit, zu unregelmäßigen Zeiten und mit Handy ausgestattet, helfen, die Tiere zu schützen. Schon mehrfach wurden Pferdeschänder durch Videokameras in Ställen überführt. Wildkameras eignen sich für die Überwachung von Weiden.

Pferde

Mithelfen den Täter zu fassen

Geht ein Pferderipper um, gilt vermehrte Wachsamkeit. Verdächtige Personen in der Umgebung sollten unbedingt der nächsten Polizeidienststelle gemeldet werden. Häufig kundschaften die Täter tagsüber Weiden und das Gelände aus und schlagen in der Nacht zu.

Über den Autor

Judith Pein

Judith Pein ist Journalistin und engagiert sich im Tierschutz sowie für Tierrechte. Für PETA hat sie schon viele internationale Recherchen durchgeführt.

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