Haustiere

Sex mit Tieren: So grausam ist es, wenn Menschen Tiere vergewaltigen

Zoophilie
© Marie-Lan Nguyen | Pan copulating with a she-goat | CC BY 2.5

Zoophilie

Puh. Ein absolutes Tabu-Thema. Aber gerade deshalb sollten wir darüber sprechen!

Wenn sich Menschen auf sexuelle Art und Weise zu Tieren hingezogen fühlen, so nennt man das Zoophilie (bzw. Sodomie). Für Tierfreunde ist es keine Frage, dass der sexuelle Missbrauch und somit die Vergewaltigung von Tieren eine furchtbare Form der Tierquälerei ist.

Im Internet liest man von Menschen, die diesen Missbrauch verteidigen, indem sie behaupten, sie hätten lediglich Sex mit ihrem tierischen Mitbewohner und der Akt sei „einvernehmlich”. Wie sollte man als Mensch aber das klare „Nein” eines Tieres verstehen können? Das Verhalten von Tieren kann und wird häufig fehlinterpretiert. Sicherlich vor allem dann, wenn die Vernunft von der sexuellen Gier verschlungen wird und das Gehirn Karussell fährt. Tiere sind den Menschen während des Sexualaktes komplett ausgeliefert. Sie können sich nicht wehren, ohne dass es Konsequenzen für sie haben könnte. In der Praxis ist somit davon auszugehen, dass hierbei eine sexuelle Nötigung vorliegt, welche bei Tieren eine Verhaltensstörung auslösen kann.

In vielen anderen Fällen machen sich Menschen nicht einmal Gedanken, ob sie dem Tier damit schaden und vergewaltigen Tiere auf illegalen Treffen, in Ställen oder Tiersex-Bordellen. Obwohl Zoophilie in Deutschland und vielen anderen Ländern verboten ist, steht der sexuelle Missbrauch von Tieren auch heute noch weltweit an der Tagesordnung!

Indonesien

Hier werden Orang-Utan Mütter erschossen, um ihren Nachwuchs an Tierbordelle zu verkaufen. Ja, richtig gelesen. Mutter getötet. Kind zur Prostitution gezwungen. In abgelegenen Dschungeldörfern werden die jungen Weibchen mehrere Male am Tag in verdreckten Wellblechhütten vergewaltigt. Könnt Ihr Euch vorstellen, in welcher Hölle diese Tiere stecken?

Weitere asiatische Länder

In einigen asiatischen Ländern werden auch Hühner, Fische, Mäuse und kleine Schlangen missbraucht, von denen einige teilweise noch beim Sexualakt getötet werden, um die orgastische Stimulation durch die Todeszuckungen noch zu intensivieren. Ist das nicht krank?! Ein Lebewesen muss sterben, nur damit jemand einen Orgasmus hat?!

Dänemark

Bis vor zwei Jahren gab es noch legale Tierbordelle in Dänemark. Sex mit Tieren war lediglich verboten, wenn das Tier „nachweislich gelitten hat”. In der Praxis wohl kaum nachweisbar, da die geschändeten Tiere schlecht vor Gericht aussagen können. Es scheint, als würde Tiersex aber nach wie vor illegal angeboten werden. Sowohl in Dänemark als auch in anderen Ländern.

Deutschland

Hättet ihr’s gewusst? Erst 2013 wurde Zoophilie als Ordnungswidrigkeit in das deutsche Tierschutzgesetz aufgenommen – nach massivem Druck vieler Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen. Trotzdem vergehen sich auch heute noch Menschen in Deutschland an hilflosen Tieren. Rund 85 Prozent der zoophilen Kontakte entfallen auf Pferde und Hunde.

Was ich allen zoophilen Menschen sagen möchte

Bitte macht eine Therapie, um diese sexuelle Neigung besser in den Griff zu bekommen. Den Tieren zuliebe! Sie können nichts für Eure sexuelle Veranlagung und sind nicht in der Lage, sich zu artikulieren oder gar dagegen zu wehren. Sucht Euch Alternativen, aber lasst die Tiere bitte in Ruhe.

 

Les Hollandais vont beaucoup trop loin #zoophilie

Ein von @idoyavlr geteilter Beitrag am

 

Über den Autor

Bella

Als Grafikerin und Content Producer kämpft Bella für die Rechte ALLER Tiere.

Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen