Haustiere

Beißvorfall: „Polizeihund“ gegen Joggerin

Medienberichten zufolge  hat am vergangen Samstag ein „Polizeihund“ eine Joggerin angegriffen – nicht im Einsatz, sondern auf einem Spaziergang. Dabei soll der Hund die Frau ausgerechnet am linken Arm so schwer verletzt haben, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der Hund soll ohne Vorwarnung zugebissen haben.

Wir wundern uns, ob die mehr als fragwürdig  einzustufende sogenannte Schutzhundeausbildung für diesen Vorfall verantwortlich ist? Schließlich werden Hunde so zu Beißmaschinen abgerichtet – der Hund wird darauf scharf gemacht, in der Regel genau in den linken Arm des „Schutzhundehelfers“ zu beißen!

Diese „Ausbildung“ findet übrigens auf regulären Hundeplätzen statt, von privaten Hundehaltern – ohne staatliche Kontrolle.

Kontrolle wäre aber wichtig – schließlich hat unserer Recherche aus dem Herbst 2013 auf Übungsplätzen des Vereins für Deutsche Schäferhunde (SV) belegt, dass die Hunde dort offensichtlich systematisch mit verbotenen Teletaktgeräten gequält werden! Diese Tierquälerei muss gestoppt werden!

Hunde trifft bei Beißvorfällen keine Schuld: diese ist beim Halter zu suchen oder in diesem Fall sehr wahrscheinlich bei den „Ausbildern“, die ihre Tiere darauf trainieren, Menschen gerne zu beißen.

Sowohl Polizei als die Bundeswehr kaufen ihre Hunde auch aus diesen Kreisen der privaten „Schutzhundeausbildung“.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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