Haustiere

PETA USA: Tierschutz gegen Tierleid

Heute möchten wir euch einen Einblick in die karitative Tierschutzarbeit von PETA USA geben. Das PETA-Team in Amerika ist deutlich größer als unseres, doch haben unsere Kollegen leider auch viel mehr zu tun. Denn wir dürfen nicht vergessen: auch wenn wir uns immer wieder mit Amtstierärzten auseinandersetzen müssen, die ihre Garantenstellung im Bereich Tierschutz nicht ordnungsgemäß erfüllen, gibt es diesen organisierten Tierschutz und die zugrundeliegenden Gesetze nicht überall – z. B. in weiten Teilen der USA nicht in dieser Form.

Neben den extrem hohen Zahlen von tierischen Mitbewohnern, die jedes Jahr in US-amerikanischen Tierheimen abgegeben werden, ist die Situation auch für viele andere Tiere katastrophal: So leiden beispielsweise viele Hunde an kurzen Ketten ohne Schutz in Vorgärten – und diese Haltung ist nicht verboten! Während wir hier in der glücklichen Lage wären, das zuständige Veterinäramt einzuschalten, bemühen sich unsere amerikanischen Kollegen nach Kräften, das Leben dieser Tiere zu verbessern. Und selbstverständlich kämpfen sie auf politischer Ebene, die Tierschutzgesetze zu verbessern.

Daisy – vor und nach der Hilfe von PETA USA

 

Diese Beispiele aus den ersten zwei Novemberwochen geben Euch einen Eindruck von dem karitativen Engagement von PETA USA für die tierischen Mitbewohner:

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DIe Hündin Sage

Insgesamt haben unsere Kollegen aus den USA in dieser Zeit 449 Tiere kastriert – manche kostenlos, andere zu einem vergünstigen Kostensatz. Darunter auch die 8-jährige Blue, die an einer eitrigen Gebärmutterentzündung litt. Da sich ihr Halter die für teure Operation über $990 nicht leisten konnte, bat er PETA USA Hilfe. Hier könnt ihr ihre besondere Geschichte im Blog von PETA USA lesen.

Daneben wurden auch Schutzhütten für Hunde ausgeliefert, die ihr Leben an einer Kette verbringen müssen – z. B. für Daisy. Gerade noch rechtzeitig vor dem ersten Kälteeinbruch konnten unsere Kollegen auch für diese Hündin eine isolierte Schutzhütte aufstellen; zudem wurde auch Daisy zu ihrem Kastrationstermin gebracht.

Auch für Calexico wurde eine Hütte gestellt – zudem wurde der großen Schildkröte ein Schwimmbereich zur Verfügung gestellt.

Sage wurde von einer College Studentin abgegeben, die keine Zeit mehr für ihre Begleiterin hatte: Bei der Aufnahme stellten unsere Kollegen fest, dass die kleine Hündin abgemagert war und haarlosen Stellen aufwies, da sie unter anderem unter einem extremen Flohbefall litt. Sage wurde nun zur Adoption freigegeben und wartet auf eine neue Familie.

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Dieser Hund musste euthanisiert werden.

Euthanasiert werden musste ein heimatloser Hund, dessen Halsband sich tief in seinen Nacken eingeschnitten hatte. Zwei Mitarbeiter von PETA USA bemühten sich fast 48 Stunden lang, den panischen Hund, der schreckliche Schmerzen litt, einzufangen um ihn umgehend zum Tierarzt zu bringen. Die Klinik in Suffolk empfahl dringend, den Hund zu euthanasieren, denn die tiefen Wunden am Hals waren von Maden zerfressen und voller Eiter – der Hund muss sich in diesem Zustand bereits über Wochen wenn nicht Monate gequält haben.

 

Wir danken unseren Kollegen aus den USA für ihren unermüdlichen Einsatz gegen dramatisches Tierleid!

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Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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