Haustiere

PETA stellt tierische Mitbewohner vor: Hera und Nele

„Die ganze Welt ändert sich nicht, wenn ein Tier gerettet wird, aber für dieses eine Tier ändert sich die ganze Welt.“ – Unbekannter Verfasser.

Die MitarbeiterInnen bei PETA sind sehr tierlieb und so ist es nicht überraschend, dass viele einen oder mehrere tierische Mitbewohner haben. Diese sind natürlich alle adoptiert oder gerettet und wir möchten gerne die Geschichten dazu mit Euch teilen. Heute stellt Carola, Kampagnerin im Bereich Zirkus, ihre Mitbewohner vor.

Welche Tiere wohnen bei Euch?
Bei uns wohnen ein Hund und vier Katzen. Heute möchte ich „nur“ die beiden türkischen Mitbewohnerinnen vorstellen. Das sind Hera, eine circa 6-jährige Akbashmischlingshündin und Nele, eine circa 7-jährige Katze.

Wie lange wohnen sie schon bei Euch?
Hera wohnt seit rund vierJahren bei uns, Nele drei Jahre.

Wo hast Du Hera und Nele adoptiert oder gerettet?
Beide habe ich aus einem türkischen Tierheim gerettet. Gerettet deshalb, weil in der Türkei – genauso wie in anderen südeuropäischen Ländern – quasi keine Vermittlungen stattfinden und auf den Straßen großes Tierleiden zu sehen ist. Das bedeutet, dass die Tiere in der Regel kein Zuhause finden, auf die Straße zurückgesetzt werden oder womöglich lebenslang im Tierheim ausharren müssen. Ich war wegen eines Pferderettungsprogramms für PETA in Antalya im Einsatz und zu Besuch im dortigen städtischen Tierheim. Gerade als wir uns verabschiedeten, wurde ein ängstliches, schüchternes, zitterndes Fellbündel abgegeben. Es war klar: Hera muss mitkommen! Nele kam dann einige Zeit später nach, ich habe sie nie zuvor gesehen, ein Tourist brachte sie aus dem gleichen Tierheim mit, sie hat unfallbedingt eine kranke Pfote mit nach Deutschland gebracht.

Hera und Nele sind ganz besonders, weil… so wie jedes einzelne Lebewesen etwas ganz besonderes ist. Sie lieben sich abgöttisch und ihre Zuneigung zueinander ist einfach nur bezaubernd. Sobald Hera abends nach Hause kommt (tagsüber ist sie im PETA Büro), stürzt sich Nele auf sie und dann wird geschmust, geputzt, manchmal auch aus Spaß „eins übergezogen“. Nele ist absolut aufdringlich und äußerst gesprächig. Sie fordert die Zuwendung von Hera regelrecht raus. Sie ist eigentlich viel zu zutraulich, was ihr durchaus zur Gefahr werden könnte. Jeder Besucherhund wird begrüßt, egal welche Absichten er hat. Was ich nie für möglich gehalten hätte: Hera hat sich zu einer selbstbewussten Hündin entwickelt, die fröhlich auf andere Hunde zugeht. Aber nicht nur das: Regelmäßig begegnen uns Rehe im Wald. Hera bleibt so cool, dass auch die ansonsten scheuen Rehe cool bleiben.

Ich rate jedem, der ein Tier adoptieren möchte: Schau nicht auf Äußere. Egal ob braun, weiß, bunt oder schwarz. Egal ob klein, dick, kurzbeinig, o-beinig, Schlapp- oder Stehohren. Schaut ins Tierheim und schenkt einem armen Tier ein neues Zuhause!

 

Weiterführende Links zum Thema:

http://www.peta.de/tierheim
http://www.peta.de/heimtierschutzgesetz
http://www.peta.de/rassenwahn
http://www.peta.de/katzenkastration

 

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Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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