Hundefleisch während der Olympischen Spiele
Ernährung Haustiere Schlagzeilen Verschiedenes

Hundefleisch während der Olympischen Spiele

Hundefleisch
© istock / Juliann Itter

Die südkoreanische Regierung bietet Restaurants in der Nähe des Olympiastadions finanzielle Anreize, wenn sie kein Hundefleisch servieren. Das betrifft neben dem Stadion selbst auch andere wichtige Olympiastätten. Doch die Bitte gilt nur während der Olympischen Spiele selbst, wenn sich viele Besucherinnen und Besucher in den Gegenden aufhalten. Restaurants werden außerdem gebeten, entsprechende Werbetafeln abzunehmen oder zu verdecken.

Doch beinahe alle Restaurants weigern sich. Ebenso sehen Hundefleischfarmen in der Nähe der Olympiastätten keinen Grund, zu schließen oder sich zu verlagern. Tierschützer machen sich dafür stark, dass die grausame Industrie nicht einfach unter den Teppich gekehrt wird. Da nun die ganze Welt auf Pyeongchang schaut, sollte auch das Leid der Hunde zum Thema werden.

© ProWal & Förderverein Animal Hope and Wellness e.V.

Die grausame Hundefleischproduktion

2,5 Millionen Hunde werden in Südkorea jedes Jahr zur Fleischproduktion getötet. Sie werden häufig geschlagen, verbrannt, per Elektroschock getötet oder man schlägt ihnen einfach den Schädel ein. Doch die Zeiten ändern sich. Mittlerweile essen hauptsächlich die älteren Generationen noch Hundefleisch. Viele jüngere Menschen haben kein Interesse mehr daran. Die Verkaufszahlen gehen entsprechend zurück, auch dank Kampagnen von Tierschutzorganisationen vor Ort. Hunde und Katzen werden von vielen Menschen nur noch als tierische Begleiter angesehen. Selbst der südkoreanische Präsident Moon Jae-in adoptierte einen Hund, der aus einer Hundefleischfarm gerettet worden war.

Was tun?

Großveranstaltungen wie Olympia bringen eine enorme Medienaufmerksamkeit. Sie kann genutzt werden, um Millionen von Menschen über die Hundefleischindustrie zu informieren. Athlet/-innen und Besucher/-innen adoptieren teils Hunde oder agieren als „Flugpaten“.

Natürlich ist es toll, sich so zu engagieren, und extrem wichtig, über diese Tierquälerei aufzuklären. Aber auch im Rest der Welt leiden Milliarden von Tieren unermesslich, nur weil Menschen Fleisch und Fisch, Milchprodukte und Eier essen möchten. Schweine, Kühe, Hühner und andere Tiere sind ebenso leidensfähig wie Hunde, sie sind intelligent und ganz eigene Persönlichkeiten. Und während glücklicherweise in Südkorea immer wieder Hunde aus diesem Handel befreit und gerettet werden, rettet man mit einer veganen Ernährung jedes Jahr rund 50 Tiere.

Wenn ihr ein Gespräch über die Hundefleischindustrie hört, weist unbedingt darauf hin, dass andere Tiere in der Fleischindustrie ebenso leiden und sterben. Wer zu diesem Leid nicht mehr beitragen möchte, bekommt von uns 30 Tage lang kostenlos Tipps und Rezepte für eine vegane Ernährung.

 

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen