Haustiere

Neue Studie über rassespezifische Krankheiten bei Hunden

Natürlich möchte jeder menschliche Begleiter eines Hundes nur das Beste für seinen Gefährten. Leider unterstützen jedoch noch immer sehr viele vermeintliche Tierfreunde die Zucht von Tieren, obwohl doch zigtausende heimatlose Tiere auf ein neues Zuhause warten. Doch das Problem ist nicht nur die Überpopulation an Tieren; viele „Zuchthunde“ leiden an rassespezifischen Erkrankungen, wie die Universität von Georgia nun erneut nachwies.

Die Forscher der Universität haben die Todesursachen von zehntausenden Hunden über zwei Jahrzehnte hinweg untersucht und herausgefunden, dass bestimmte Krankheiten häufig bestimmte Rassen betreffen. So wurde beispielsweise bei Berner Sennenhunden, Flandrischen Treibhunden, Boxern, Golden Retrievern und Scottish Terriern sehr häufig an Krebs sterben. Chihuahuas, Dobermann-Pinscher, Fox-Terrier, Malteser und Neufundländer hingegen leiden hingegen eher an tödlichen Herz- und Gefäßkrankheiten. Hinzu kommen die seit langem bekannten Erkrankungen bestimmter Rassen, wie Hüftdysplasien bei deutschen Schäferhunden, Bandscheibenerkrankungen bei Dackeln oder auch Epilepsie bei Beagles.

Natürlich wollen wir damit nicht sagen, dass Mischlinge niemals krank werden, aber ihre genetische Mischung verringert die Chance, dass sie an vererbbaren Krankheiten, die vielfach bei „Rassehunden“ auftreten, leiden. Aber egal ob Rasse oder Mischling – wichtig ist, die Überpopulation nicht weiter voranzutreiben, sondern ein Tier aus dem Tierheim zu adoptieren.

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PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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