Haustiere Schlagzeilen

Mann hält illegal 30 Giftschlangen!

Klapperschlange gehört zu den Giftschlangen
© iStock.com / SteveMcsweeny

Keine Haltungserlaubnis für Giftschlangen

Update 22. Juli 2017: Für alle giftigen Schllangen soll der Tierhalter kein Gegengift gehabt haben – im Falle eines Bisses fatal! Ihm wurde die weitere Haltung der Tiere glücklicherweise untersagt. Viele Schlangen sollen bei iherer Beschlagnahmung krank gewesen sein. In einem Terrarium soll bereits ein verstorbenes Tier  gelegen haben.


Einem Medienbericht zufolge hat ein Mann aus Thüringen 46 exotische „Haustiere“ gehalten – ohne das Wissen der Behörde! Unter den Tieren waren 30 Giftschlangen, zwei Warane, drei Geckos und elf weitere Schlangen.

Der Tierhalter hatte  keine Erlaubnis, die Tiere zu halten! Und dennoch beherberte er unter anderem hochgiftige in Australien beheimatete Schlangen, Klapperschlangen und Schildnasenkobras. Die Staatsanwaltschaft Gera ermittelt. Wir hoffen bei einer derart großen Verantwortungslosigkeit auf ein striktes Tierhaltungsverbot.

Justizia
Die Staatsanwaltschaft Gera ermittelt gegen den verantwortungslosen Tierhalter.

Unzureichende Sachkenntnis und Gefahr für Mitmenschen

Offenbar waren die Haltungsbedingungen nicht ausreichend, da der Mann nicht über die erforderliche Sachkunde verfügt. Es muss zudem von einer nicht unerheblichen Gefahr für die Bevölkerung ausgegangen werden, da die Terrarien nicht ausreichend gesichert waren.

Das Leiden der exotischen „Haustiere“

Doch auch wenn „rechtlich alles in Ordnung gewesen wäre“, leiden die sensiblen Tiere. Ganz gleich, ob sie aus der Wildnis entnommen wurden oder schon lange Zeit in Gefangenschaft des Menschen leben: Reptilien als nicht domestizierte Wildtiere gewöhnen sich nicht an Menschen und die Gefangenschaft als solche und an den dadurch bei ihnen ausgelösten Stress.

Wissenschaftler wissen, dass alleine der Blick eines Menschen, aber natürlich auch Berührungen usw., bei einem Wildtier Todesangst auslösen können.

Solange es derart einfach ist, sich Wildtiere ins Haus zu holen, werden solche Fälle für Schlagzeilen sorgen. Ein wichtiger Schritt ist das Verbot von Exotenbörsen wie der Terraristika in Hamm.

Was du tun kannst

  • Exotische Tiere gehören nicht ins Wohnzimmer. Bitte fordere gemeinsam mit uns die Bundesregierung auf, die Privathaltung exotischer Tiere zu verbieten und unterschreibe jetzt unsere PETITION!
  • Informiere dich über die Haltung von Reptilien und ihre potentiellen Gefahren!
  • Besuche niemals eine Exoten- oder Reptilienbörse!
  • Solltest du über die notwendige Sachkenntnis und die Möglichkeiten verfügen, ein Reptil bei dir aufnehmen zu können, adoptiere ein heimtaloses Tier aus dem Tierheim!

 

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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