Haustiere

Kater Peter durch Totschlagfalle verstümmelt

© Initiative für Tiere in Not eV

In Eiweiler bei St. Wendel im Saarland war ein Kater in eine Totschlagfalle geraten und dabei so schwer verletzt worden, dass sein rechtes Vorderbein amputiert werden musste. Der Verein Initiative für Tiere in Not e.V. in Idar-Oberstein wurde am 9. Februar auf diesen Vorfall aufmerksam und erstattete Anzeige gegen Unbekannt. Der Kater Peter wurde bereits seit zwei Tagen vermisst, als er völlig entkräftet mitsamt der eisernen Falle in einem Maschendrahtzaun verheddert entdeckt wurde. Peter hatte sich bei Befreiungsversuchen alle Schneidezähne ausgebissen.

© Initiative für Tiere in Not eV

Totschlagfallen sind in den meisten Bundesländern noch immer erlaubt und stellen eine gängige Jagdpraktik auf Fuchs und Marder dar. Die Fallen sollen zwar sofort töten, in der Praxis werden die Tiere jedoch oftmals verletzt oder verstümmelt und sterben einen qualvollen und schmerzhaften Tod. Da keine Falle selektiv fängt, geraten immer wieder auch Katzen oder andere Tiere in die grausamen Fanggeräte. Lediglich in Baden-Württemberg, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Rheinland-Pfalz und Sachsen sind die brutalen Fanggeräte aus Tierschutzgründen bereits verboten bzw. unter Genehmigungsvorbehalt gestellt. Wie dieser Fall einmal mehr zeigt, kommen sie jedoch trotzdem immer wieder zum Einsatz.

PETA setzt Belohnung für Hinweise aus

Da Totschlagfallen im Saarland bereits verboten sind hat die Tierrechtsorganisation PETA jetzt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung des Fallenstellers führen. Zeugen, die Informationen beisteuern können, haben die Möglichkeit sich telefonisch unter 01520 – 73 733 41 oder per E-Mail an PETA zu wenden – auch anonym.

 

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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