Hund TÖTET Baby: Macht jetzt ein „Kampfhund“-Zuchtstopp Sinn?
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Hund TÖTET Baby: Macht jetzt ein „Kampfhund“-Zuchtstopp Sinn?

Staffordshire

Baby durch Biss in den Kopf getötet

Nachdem ein „Kampfhund” erst vor wenigen Tagen zwei Menschen totgebissen hat, ist es wieder passiert:

In Hessen hat ein Staffordshire-Mix ein 7 Monate altes Baby in den Kopf gebissen, welches kurz darauf in einem Krankenhaus gestorben ist. Der Hund wurde als sehr aggressiv beschrieben und befindet sich aktuell im Tierheim Michelstadt.

 

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Wieso jetzt ein „Kampfhund”-Zuchtstopp Sinn macht

Natürlich wollen wir von PETA keine Staffordshire Bullterrier, Pitbullterrier oder andere Hunde aus einem schönen Zuhause reißen! Und sicherlich gibt es zahlreiche Positivbeispiele, die zeigen, dass sogenannte Kampfhunde mit der richtigen Erziehung liebevolle Familienhunde sein können.

Was uns Sorge bereitet, ist, dass diese Hunde aufgrund ihres Rufes und ihres Erscheinungsbildes leider viel zu oft in die falschen Hände geraten. Fragwürdigen Haltern dienen sie als eine Art respekteinflößendes Status- bzw. Machtsymbol. Da „Kampfhunde” mit Körpermerkmalen zum Kämpfen gezüchtet worden sind (und auch heute noch in grausamen und illegalen Hundekämpfen kämpfen müssen), benötigen sie erziehungstechnisch ein hohes Maß an Fachkenntnis, die oft schlichtweg nicht vorhanden ist. So werden die Hunde von vielen Haltern missbraucht, vernachlässigt (sowie teilweise sogar gequält) und erst recht zu gefährlichen Hunden gemacht.

Weil sie sich verkaufen lassen, werden „Kampfhunde” stetig weitergezüchtet, obwohl die Tierheime voll sind!

Den Tieren zuliebe fordern wir von PETA deshalb ein Zuchtstopp.

Besser ein Tier aus dem Tierheim (und die nötige Vorbereitung)

Wer einem Tier ein liebevolles Zuhause schenken möchte, der sollte nach reiflicher Überlegung ein lokales Tierheim aufsuchen. Zusätzlich ist es für jeden Hundehalter wichtig, einen Hundeführerschein zu machen. Nur so kann sichergestellt werden, dass sich Menschen vor der Aufnahme von tierischen Mitbewohnern ausführlich mit den Bedürfnissen der Tiere und ihrer Verantwortung als Halter auseinandersetzen. Den am Ende geht es immer nur um die Bedürfnisse der Tiere – nicht um die eigenen.

Über den Autor

Bella

Als Grafikerin und Content Producer kämpft Bella für die Rechte ALLER Tiere.

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