Haustiere

Hilfe für die Tiere in Japan, Teil II

Danke für eure motivierenden Kommentare auf unseren ersten Japan-Eintrag. Gestern erhielten wir Nachricht von unserer Kollegin Ashley, die nun zusammen mit Isabella Gallaon-Aoki von Animal Friends Niigata vor Ort ist. Hier einige Auszüge ihrer E-Mail:

Auch Tiere leiden zur Zeit in Japan.

„Gestern fuhren wir von Niigata nach Yamagata. Heute Morgen kamen wir endlich bis nach Sendai durch und besuchten zwei Gegenden, die es dort am schlimmsten getroffen hatte. Bevor wir das ganze Ausmaß der Verwüstung sahen, begegneten wir einer Frau, die mit ihrem Hund umherlief. Wir baten ihr Hundefutter an, falls Tiernahrung in den Läden ausverkauft wäre (überall bildeten sich lange Schlangen mit hunderten von Menschen). Sie sagte uns, dass die Evakuierungs-Zentren in der Gegend keine „Haustiere“ zuließen (allerdings haben sie scheinbar eine Außenfläche für Tiere?); deshalb blieb sie drei Tage lang in ihrem heruntergekommenen Haus, anstatt ihren Hund zurückzulassen. Jetzt lebt sie bei Freunden der Familie in einer andreren Gegend von Sendai. Sie sagte uns, wo wir am besten hinsollten.

In den beiden so schwer getroffenen Gebieten sahen wir kein einziges lebendes Tier. Wir sahen zwar einige Pfotenabdrücke im Schlamm, aber sie führten uns nicht zu den Tieren. Alleine in der Gegend wurden hunderte Menschen getötet und wir sahen, wie Helfer Leichen aus den Trümmern zogen. Glücklicherweise hatten wir keine Probleme, in die Gebiete zu kommen. Wir gingen einfach mitten hinein. Der Schaden ist unfassbar schlimm.“

Weiter berichteten uns die Kollegen von PETA Asia-Pacific, dass sie einer Familie, die kein Auto hatte, um sich fortzubewegen, Hundefutter stellten und das Rathaus sowie das Zentrum für freiwillige Helfer besuchten, um ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Die Menschen waren sehr dankbar und ein städtischer Mitarbeiter sagte ihnen, dass im Norden der Stadt ein temporäres Tierheim eingerichtet werden soll, sobald die Wasserversorgung der Bevölkerung sichergestellt ist. Ashley hat auch mit Reportern gesprochen und sie gebeten, bei ihr anzurufen, sollten sie auf Tiere in Not treffen.

Ein großes Problem für die Helfer vor Ort ist wohl der Mangel an Benzin. Die Ausgabemengen sind – wenn überhaupt vorhanden – stark rationiert. Unsere Kollegen hoffen, im Laufe der Woche noch weiter in Richtung Norden fahren zu können.

Wenn es News gibt, halten wir Euch hier auf dem Laufenden!

Hier noch ein paar Impressionen von Ashleys Trip in Japan:

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Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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