Haustiere

Gefängnisstrafen für skrupellose Tierschmuggler!

Sie versteckten lebende Tiere in Büchern und Zigarettenschachteln – aber blieben glücklicherweise nicht unentdeckt!

Erfolg gegen den skrupellosen Schmuggel von lebenden Tieren! Vier Männer – zwei tschechische Echsensammler und zwei anerkannte (!) Forscher aus Moskau – wurden zu je 12 Monaten Gefängnis verurteilt. Die Täter hatten versucht, geschützte heimische Wildtierarten aus Australien heraus zu schmuggeln. Nach Aussage der Artenschutzorganisation Pro Wildlife sei der tschechische Staatsbürger Stammverkäufer auf der weltgrößten Reptilienbörse – der Terraristika in Hamm in Nordrhein-Westfalen. Der andere Tscheche arrangierte die Verkäufe seltener Reptilienarten jeweils zuvor über das Internet.

Unter derartigen Bedingungen werden lebende (!) Tiere auf Börsen ausgestellt - ohne Schutz über viele Stunden.
Unter derartigen Bedingungen werden lebende Tiere auf Börsen ausgestellt – ohne Schutz über viele Stunden.

Jeder der Beklagten bekannte sich schuldig in mehreren Fällen der versuchten Ausfuhr heimischer Tierarten und der versuchten Ausfuhr lebender Tiere auf tierquälerische Art und Weise. Die lebenden Tiere steckten sie achtlos in Bücher oder Zigarettenschachteln – eigentlich unfassbar!

Die vier Männer hatten versucht, Skinke, Geckos, Frösche und Schlangen aus Australien heraus zu schmuggeln, indem sie die Tiere unterschiedlich verpackten und sie unter fiktivem Namen verschickten. Zwei der Männer wurden mit Tieren im Handgepäck am internationalen Flughafen von Perth festgenommen. Einer von ihnen hatte die Tiere in Socken in einer Feldflasche versteckt, der andere nutzte gar Zigarettenschachteln!

Unglaublich – insgesamt versuchten die Männer 188 Tiere illegal außer Landes zu bringen!

Wir begrüßen das hohe Strafmaß - nur so erzielt es eine abschreckende Wirkung.
Wir begrüßen das Strafmaß – nur so erzielt es eine abschreckende Wirkung.

Obwohl keiner der Tierschmuggler Vorstrafen hätten, hielt Richter Scott das vergleichsweise hohe Strafmaß für angemessen und nötig, um andere von ähnlichen Vergehen abzuhalten.
Wir begrüßen das Urteil außerordentlich – denn illegaler Export von lebenden Tieren ist KEIN Kavaliersdelikt. Viele illegal importierte Tiere landen auch in Deutschland auf Reptilienbörsen, wie z.B. der 4-mal im Jahr stattfindenden Terraristika in Hamm.

Was Du tun kannst?

Bitte besuche keine Reptilienbörsen und kaufe keine Tiere im Handel oder bei einem Züchter. Reptilien und Amphibien sind Wildtiere, die nicht artgerecht gehalten werden können. Falls du das nötige Fachwissen besitzt, kannst du ein Tier aus einer Auffangstation oder einem Tierheim bei dir aufnehmen – somit gibst du einem Tier eine neue Chance und kurbelst den Handel nicht weiter an. Danke!

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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