Haustiere

Füchse als tierische Mitbewohner? Nein Danke!

Galileo berichtete Anfang der Woche über einen neuen Trend der Tierausbeutungsindustrie: Füchse als tierische Mitbewohner. Auf einer Zuchtfarm in Russland leben 3000 der intelligenten und sozialen Tiere eingepfercht in kahlen Drahtgitterkäfigen ohne Beschäftigungsmöglichkeit auf engstem Raum. Unter dem Deckmantel der Wissenschaft werden die Füchse dort gezüchtet und als vermeintlich zahme Haustiere an Privatpersonen verkauft.

6 Gründe, warum Füchse in die Wildnis und nicht in die Wohnzimmer von Privatpersonen gehören:

1. Die Tierzucht für den Heimtierhandel ist ein skrupelloses Geschäft. Nur die zahmsten Füchse sind für die weitere Zucht brauchbar oder werden an Privatpersonen verkauft. Was mit den vielen „Ausschusstieren“ passiert, die hierfür keine Verwendung finden, bleibt ungewiss.

2. Die Füchse leiden auf der Zuchtfarm. Die Tiere werden in winzigen Drahtgitterkäfigen gehalten, in denen sie sich gerade einmal umdrehen können. Ohne Beschäftigungsmöglichkeiten und ausreichender Bewegungsfreiheit fristen die intelligenten Füchse dort ein leidvolles Dasein auf dem blanken Gitterboden ihrer Gefängnisse.

3. Polarfüchse gehören nicht in deutsche Städte. In dem Beitrag wird ein Polarfuchs an einem heißen Sommertag an einer Leine durch Siegen gezerrt. Das Tier zeigt deutliches Stress- und Angstverhalten, wie beispielsweise starkes Hecheln, Fluchtversuche und lautes quietschen.

4. Die Haltung von Füchsen in der Wohnung ist tierschutzwidrig. Laut des aktuellen Säugetiergutachtens des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ist für die Haltung von Füchsen in privaten Haushalten ein Außengehege von 30 – 40 m² (je nach Art) mit Naturböden und Sandplätzen vorgeschrieben.

5. Wie viel Wildtier tatsächlich noch in den Füchsen steckt bleibt ungewiss. Die Hundetypische Fixierung auf den Menschen haben die angeblich zahmen Füchse jedenfalls nicht, was eine Erziehung der Tiere und das Zusammenleben mit dem Menschen erschwert!

6. Die Tierheime quellen über, während Züchter immer weiter Tiere für den Heimtierhandel produzieren. Menschen, die sich nach reichlicher Überlegung dazu entschieden haben, einen tierischen Mitbewohner bei sich aufzunehmen, sollten auf keinen Fall ein Tier bei einem Züchter kaufen sondern ein Tier aus dem Tierheim adoptieren.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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