Aktiv sein Haustiere

Frieren gegen das Schenken von Tieren

Ein Käfig, eine Geschenkschleife, Aktivisten in knapper Kunstfellbekleidung. Bei winterlichen Temperaturen frieren sie, um zu verdeutlichen, dass Tiere nicht unter den Weihnachtsbaum gehören.
Häufig landen Tiere nach Impulskäufen als Geschenk unter dem Baum und zunächst ist die Freude groß, doch sobald bemerkt wird, dass ein tierischer Mitbewohner doch etwas mehr Geld und Zeit beansprucht, werden sie häufig ausgesetzt oder direkt ins Tierheim gebracht. So wie jährlich etwa 300.000 weitere Tiere in Deutschland. Dementsprechend beginnt das Leid vieler Tiere bereits unter dem festlich geschmückten Weihnachtsbaum.

Dies haben wir uns zum Anlass genommen, die Menschen dazu zu motivieren, zu anderen Geschenken zu greifen. Tiere sind im Gegensatz zu einem Pulli vom Umtausch ausgeschlossen und können nicht einfach zurückgegeben werden.
Hierfür haben sich Aktivisten bereit erklärt, in Bademode mit Kunstfellbesatz zu schlüpfen und sich in einen Käfig mit Geschenkschleife sperren zu lassen. So wie die Tiere es auch erfahren müssen. Damit wollen wir verdeutlichen, dass ein „tierisches Geschenk“ meist hinter Gittern endet.

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Kein Tier sollte hinter Gittern enden

Wir hatten die Aufmerksamkeit der Passanten ganz auf unserer Seite. Viele blieben stehen, schauten, machten Fotos und nahmen unsere Flyer.
Immer wieder hörte man die besorgte Frage, ob der Aktivist nicht friere. Natürlich friert er, aber die ausgesetzten Tiere auch. Sie tun es tagelang, unsere Aktivisten nur ein paar Minuten. Und man sollte sich fragen, warum bei einem frierenden Menschen Besorgnis und Mitleid gezeigt wird, bei einem Tier aber nicht?
Es war schön zu hören, dass sehr viele Menschen meinten, sie würden keine Tiere verschenken und einige sprachen auch ihren Zuspruch zu unserer Aktion aus.

Wie geht man nun aber vor, wenn wirklich der Wunsch besteht, ein neues Familienmitglied aufzunehmen? Die ganze Familie sollte über all das reden, was ein tierischer Mitbewohner mit sich bringen würde. Erst wenn all diese Dinge abgeklärt sind und immer noch der Wunsch besteht, sollte ein lokales Tierheim aufgesucht und mit dem Personal gesprochen werden. Dieses hilft gerne bei der Beratung und Auswahl eines passenden Tieres. Anschließend sollte sich für die Eingewöhnung viel Zeit genommen werden. Dann steht einer langen Partnerschaft nichts mehr im Wege 🙂

Suchst du noch ein tierfreundliches Weihnachtsgeschenk für deine Lieben? Dann wirst du hier sicher fündig.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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