Haustiere

Cambridge verbietet kommerziellen Tierverkauf im Zoohandel

© Kendall Bryant

Klasse! Cambridge verbietet den Verkauf nicht-geretteter Tiere im Zoohandel

Die US-amerikanische Stadt Cambridge in Massachusetts gab kürzlich eine Entscheidung bekannt, die ein Grund zum Feiern ist:

Der Stadtrat verabschiedete eine Verfügung, die den kommerziellen Verkauf von Vögeln, Säugetieren, Reptilien und Amphibien im Zooläden verbietet. Fische sind leider bislang nicht in dem Dokument enthalten, könnten aber noch dazu kommen.

Der zweite Bürgermeister Marc McGovern hatte die Verfügung ursprünglich eingereicht. Er sagte, das neue Gesetz würde Zoohandlungen zwingen, Tiere von Tierschutzorganisationen und Tierheimen zu übernehmen, die schließlich mit genau den ungewollten Tieren überschüttet werden, die von den Läden selbst einmal in die Stadt gebracht wurden.

Die zwei größten Zoohandlungen in Cambridge sind Petco und PetSmart. Von ihnen kam natürlich jede Menge Gegenwehr. Doch Laura Hagen von der Tierschutzorganisation MSPCA erklärte, dass die

„Einwohner von Cambridge [das Verbot] begeistert unterstützten und damit zeigen, dass sie wollen, dass Cambridge die inhumane Tierlieferkette endlich verlässt“.

Danke an Cambridge, dass die Stadt so entschlossen gegen Tierverkäufer und Züchter vorgeht!

Der Zoohandel: Ein wahrgewordener Albtraum für Tiere

Oft kaufen gerade die Menschen Tiere im Zoohandel, die für ein Tier gar nicht bereit sind und seine Bedürfnisse nicht erfüllen können. Viele der so erworbenen Tiere werden grob vernachlässigt oder sogar ausgesetzt.

Der Zoohandel ist ein lukratives Geschäft auf Kosten der Tiere! Immer wieder haben Augenzeugen-Ermittlungen bei Tierhändlern, die mit Petco und/oder PetSmart in Verbindung stehen, dreckige und tierquälerische Bedingungen feststgetsellt. Dabei kam zu Tage, dass kranke und verletzte Tiere oft vergast oder eingefroren wurden, um sie zu töten. Wüssten mehr Menschen über das Grauen Bescheid, das diese Tiere durchleiden, würden sie dort sicher nicht mehr einkaufen. Auch in Deutschland leiden unzählige Tiere für den Heimtierhandel!

Reptilien werden im Zoohandel in einer Plastikwanne gehalten
Erschütternde Zustände bei einem PetSmart-Lieferanten in den USA. © PETA USA

Was du tun kannst

  • Kaufe niemals ein Tier – weder im Zoofachhandel noch bei einem Züchter. Auch in Deutschland ist der Heimtierhandel ein skrupelloser herzloser „Industriezweig“. Viele heimatlose Tiere warten sehnsüchtig im Tierheim auf ein neues Zuhause.
  • Informiere dich auch über das Leiden der Reptilien für den deutschen Heimtierhandel.
  • Informiere dein Umfeld! Je mehr Menschen Bescheid wissen, desto besser!
  • Tu den Tieren einen Gefallen und kaufe nur in Geschäften ein, die keine lebenden Tiere verkaufen.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen