Haustiere

Animal Hoarding in Solingen – ein trauriger Fall für Tier und Mensch

Kürzlich erreichte uns ein Hilferuf von einem Whistleblower aus Solingen. Er berichtete von einem Mann, der mit ca. 20 Katzen auf kleinem Raum wohnte. Beißender Geruch von Katzenurin würde aus der Wohnung dringen und es seien kämpfende Katzen zu hören. Katze-gerettet-Kleingarten-Bremen-c-PETA-D

Da wir von hier aus natürlich nie wissen können, wie drastisch die Lage in solchen Fällen wirklich ist, informierten wir den Verein Tiere in Not Solingen. Wir bekamen schnelle Rückmeldung, dass man sich kümmern würde und sich die Haltung der Katzen vor Ort anschauen würde. Gesagt getan. Wenige Tage später bekamen wir Rückmeldung. Tatsächlich fanden die Tierschützer vor Ort einen älteren alleinstehenden Mann, der mit den Tieren völlig überfordert war. Ihm ist das Ganze über den Kopf gewachsen. Und dass die Katzen unkastriert waren und deshalb zum Teil auch noch schwanger, machte die ganze Situation noch schwieriger.

Nachdem der Mann selbst schon verzweifelt und leider erfolglos versucht hat Hilfe zu bekommen, war er sehr erleichtert nun endlich Unterstützung für sich und seine Katzen zu bekommen. Er gab die Tiere an den Verein ab. Dieser wird jetzt alle Katzen kastrieren lassen und hoffentlich bald für jede ein neues gutes Zuhause finden.test_cat2

Dieser Fall zeigt ganz klar, dass Tiere nicht immer bewusst von ihren Haltern gequält werden. Wenn man derartige Missstände vorfindet ist es wichtig, die Person anzusprechen, aufzuklären und Hilfe anzubieten. Der Mann in diesem Fall kann einem wirklich Leid tun. Er wollte den Katzen nichts Böses, aber er konnte die Situation mit den vielen Tieren einfach nicht mehr bewältigen. Er hat in seinen Augen das Beste für die Tiere getan und sie zum Glück nicht ausgesetzt um das „Problem“ zu lösen. Niemand half ihm dabei eine gute Lösung zu finden.

Zum Glück gibt es engagierte Tierschutzvereine, die Tiere und Menschen nicht im Stich lassen.

Weitere Infos zu diesem Thema gibt es hier und hier.

 

Über den Autor

Jenny

arbeitet seit 2009 bei PETA und bearbeitet alle Fälle von Tierquälerei die eingehen.

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