Haustiere

3 häufige vermeidbare Fehler bei der Hundeadoption

Hundevermittlungen sind immer auch ein wenig Glückssache.

Diese Zeile schrieb kürzlich das Ludwigsburger Tierheim „Franz von Assisi“. Wie wahr. Ein wenig Glück muss natürlich dabei sein, aber eben nicht nur. Das zeigt sich in der jahrlangen Erfahrung der Tierheimmitarbeiter. Wenn die Chemie zwischen Mensch und Vierbeiner stimmt, stehen die Vorzeichen für eine gelungene Hundeadoption ganz gut, aber mit ein wenig Strategie kann der „Einflussfaktor“ Glück reduziert werden. Im Folgenden findest du 3 häufigere Fehler, die du relativ einfach vermeiden kannst, aber die Eingewöhnung deines neuen Mitbewohners erleichtern:

Fehler 1: Du hast eine vorgefertigte (falsche?) Erwartungshaltung

Klar – du bist neugierig, aufgeregt und vielleicht auch ein wenig nervös: Bald zieht dein neuer tierischer Freund ein. Du bist dir sicher, dein neuer Hund wird das warme Zuhause, seine Nahrung und die gemeinsame Zeit lieben.

Ein glücklicher Hund macht auch dich glücklich!
Ein glücklicher Hund macht auch dich glücklich!

Es kann doch gar nichts schief gehen. Oder!? Bitte bedenke aber, allein die Befriedigung der Grundbedürfnisse reicht nicht immer aus. Der Hund kommt in ein völlig neues ihm fremdes Umfeld. Erwarte nicht zu viel und gib deinem neuen Freund die Zeit, die er oder sie benötigt, um „richtig anzukommen“. Habe Geduld – dies wird sich zukünftig auszahlen – da bin ich fast sicher.

Fehler 2: Der neue tierische Freund lernt keine Grenzen kennen

Gewisse Grundregeln schaffen Orientierung – dein neuer Freund benötigt freundliche (aber klare) Ansagen und gewisse Regeln. Diese verschaffen ihm Sicherheit und wird die Eingewöhnung erleichtern. Das Tierheim in Ludwigsburg meint dazu: „ Weniger Freiheit am Anfang führt zu mehr Freiheit in der Zukunft.“ Das sind doch ganz wunderbare Aussichten! 🙂

Fehler 3: Fehlende Rückzugsmöglichkeit/en

Jeder Hund braucht auch mal Abstand und Ruhe – vor allem in der intensiven Anfangszeit. Gönne deinem tierischen Freund eine Pause. Sorge dafür, dass er sich zurückziehen kann, wenn ihm danach ist. Biete ihm ein sicheres Plätzchen, welches nur ihm gehört. Außerdem kann „sein Platz“ eine wichtige Hilfestellung sein, wenn beispielsweise Besuch kommt.

Ruhepausen sind sehr wichtig für deinen Vierbeiner.
Ruhepausen sind sehr wichtig für deinen Vierbeiner.

Ein Hund, der sein Plätzchen liebt, wird auch in besonderen ggf. angsteinflößenden Alltagssituationen eher entspannt mit einer Situation umgehen, wenn es sich sicher und geborgen fühlt. Wichtig: Der Rückzugsort sollte von Beginn an positiv besetzt sein – biete besonders tolle Leckerchen an, um das neue Plätzchen im wahrsten Sinne besonders „schmackhaft“ zu machen.

Wir wünschen euch einen wunderbaren und erfolgreichen Start und eine tolle gemeinsame Zukunft!

Weitere Tipps findest du hier: http://www.peta.de/vor-der-adoption

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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