So mussten die Tiere auf der Terraristikmesse Karlsruhe leiden
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So mussten die Tiere auf der Terraristikmesse Karlsruhe leiden

Terraristikmesse Karlsruhe

Wieder einmal hat PETA furchtbare Tierquälerei im Reptilienhandel aufgedeckt, diesmal auf der Terraristikmesse Karlsruhe.

In kleine Plastikboxen gepferchte Reptilien werden zu Spottpreisen wie billiger Trödel verramscht. Besuchermassen versetzen die sensiblen Reptilien in Todesangst. Schlangen werden herumgereicht. Kleine Schildkröten schwimmen in kotverdrecktem Wasser um ihr Leben. All das sieht man als Besucher der Terraristikmesse Karlsruhe.

Dieser skrupellose Tierhandel hat nur einen Sinn: In möglichst kurzer Zeit sollen die Tiere maximalen Gewinn einbringen. Da rückt das Wohlergehen der Tiere weit in den Hintergrund.

Kurzentschlossen kauft eine Mutter ihrem Kind eine junge Schildkröte, deren Panzer noch viel zu weich ist, um in Kinderhände zu gelangen. Da rät sogar der Verkäufer ab: „Der Panzer kann schnell kaputtgehen und das Tier in Lebensgefahr bringen“.

Trotzdem kauft die Mutter das empfindliche Tierbaby – denn der kleine Junge möchte genau diese Schildkröte haben.

auf der Terraristikmesse Karlsruhe nimmt ein Kind eine Babyschildkröte in die Hand

Auch Wasseragamen gibt es auf der Terraristikmesse Karlsruhe. Da sie oft keine Rückzugsmöglichkeit haben, stehen diese hochsensiblen Tiere unter dauerhaftem Stress. Die Blicke eines Menschen versetzen sie in größte Todesangst.

Eine Wasseragame versucht dauerhaft panisch aus der kleinen Plastikbox zu entkommen:

Wasseragamen in kahlen, engen Plastikboxen auf der Terraristikmesse Karlsruhe

Der Verkauf von Wildfängen geht weiter

Da Reptilienfans am liebsten besonders exotische Tiere in ihren Wohnzimmern halten, werden die letzten artenreichen Gebiete der Erde regelrecht leer geplündert. Jedes Jahr werden ca. 600.000 exotische Tiere importiert.

Eine Sterberate von bis zu 70% gilt in dieser skrupellosen Branche als „normal“. In den Wohnzimmern leiden die meisten Exoten still. Viele von ihnen sterben aufgrund von Haltungs- und Ernährungsfehlern einen frühen Tod.

eine Echse auf der Terraristikmesse Karlsruhe

 

Angesichts dieser Zustände wird klar, warum auch die Stadt Karlsruhe sich endlich dazu entscheiden sollte, tierquälerische Börsen dieser Art nicht mehr zuzulassen.

Karlsruhe, nimm dir ein Beispiel an Passau und verbanne Reptilienbörsen aus deiner Stadt!

 

Was Du tun kannst

Über den Autor

Jana

Fachreferentin für den Bereich Tierische Mitbewohner bei PETA Deutschland.

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