Ernährung

Wurst muss nicht aus Tieren sein

Wir gehen neue Wege!

Manche U-Bahn transportiert Passagiere, manche transportiert aber auch – im wahrsten Sinne des Wortes – wichtige Botschaften. „Wurst muss nicht aus Tieren sein“ ist eine davon, denn für einen kurzen Gaumenkitzel muss heutzutage schließlich kein Tier mehr leiden.

Das Wurst-U-Bahn-Projekt

Dafür, dass möglichst viele Menschen diese Botschaft sehen und zum Umdenken angeregt werden, sorgen nicht nur Plakate und Stadtbanner in Berlin und Köln sondern auch ein Motiv auf einer Stuttgarter U-Bahn. Seit Mitte Januar ziert eine fast 40 Meter lange „Bratwurst mit Senf“ für über 3 Monate tagesabhängig viele Stadtbahn-Linien.

Die „Bratwurst“-Straßenbahn wurde von einer Gruppe von PETA-Spendern finanziert, denen dieses Projekt anlässlich eines Treffens in unserer Zentrale in Stuttgart vorgestellt worden war. Gemeinsam können wir nun die Bewohner und Besucher der baden-württembergischen Landeshauptstadt anregen, ihr Konsumverhalten zu hinterfragen und sich für rein pflanzliche Produkte – zum Beispiel Wurstalternativen auf Seitan-, Lupinen- oder Sojabasis – zu entscheiden. In Bio- und Supermärkten, aber auch bei Discountern sowie in immer mehr Restaurants und Imbissen werden schließlich zahlreiche Alternativen zu tierischen Wurstprodukten angeboten.

Wer sich übrigens beim Anblick dieser riesigen Aufforderung für weniger Tierleid fragt, wie er die Umstellung schaffen kann, dem wird die Antwort in Form des Veganstarts gleich mitgeliefert. Mit dem kostenlosen Veganstart-Programm gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung nämlich spielend leicht.

3 gute Gründe für vegane Wurstalternativen

Natürlich sagt niemand, dass man nur vegane Würstchen essen sollte oder überhaupt essen muss. Aber im Rahmen einer ausgewogenen veganen Ernährung sind Fleischalternativen und veganes Fast Food absolut okay und Vorteile für Gesundheit und Umwelt kann das ganze schließlich auch haben.

Für die Tiere

Für den Verzehr der zahlreichen tierischen Wurstsorten in den Supermarktregalen und Speisekarten werden unzählige Hühner, Schweine und Rinder qualvoll getötet. Allein in Deutschland werden jedes Jahr knapp 800 Millionen Tiere für die Fleischproduktion umgebracht; der Großteil dieser Tiere verbringt sein gesamtes Leben eingepfercht in dunklen Ställen ohne Tageslicht.

Für die Gesundheit

Wurstwaren aus Fleisch können ein Gesundheitsrisiko darstellen. Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IACR) – eine Behörde der WHO (Weltgesundheitsorganisation) – teilte im Oktober mit, dass verarbeitete Fleischprodukte ihrer Einschätzung zufolge als krebserregend einzustufen sind.

Für die Umwelt

Laut eines Berichts des Insitute for Water Education der UNESCO spart man, wenn man einen 150g Soja-Burger statt eines gleichwertigen Rindfleisch-Burger wählt, 840 Liter. Dies entspricht ungefähr dem Wasserverbrauch eines Menschen pro Woche.

 

Das Gewinnspiel

Ihr habt die Bahn (oder auch die Plakate und Banner) schon entdeckt? Perfekt! Es gibt nämlich tolle Preise zu gewinnen. Wie das geht, erfahrt ihr hier.

Über den Autor

Felicitas

ist bei PETA Fachreferentin für Ernährung und findet, dass Essen nur ohne Tierleid ein Genuss ist.

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