Ernährung

…wenn in China…

Update vom 10. Oktober 2012

…ein tierfeindliches Projekt mit europäischer Unterstützung geplant ist, wirken Proteste durchaus! So wie jetzt: der Plan, die weltweit größte Stopfleberfarm zu bauen, wurde aufgegeben!!!

Vielen Dank an alle, die sich z.B. durch die Teilnahme am Aktionsaufruf von PETA UK beteiligten und damit das Leiden von Millionen Gänsen verhindert und zugleich bewiesen haben, dass Petitionen, Beschwerdeschreiben und Unterschriftenlisten etwas bewegen…

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Offensichtlich schein ja in China alles etwas größer zu sein – doch was das Reich der Mitte nun plant, das sprengt wirklich die Vorstellungskraft!

100 Millionen Gänse und Ente sollen in der weltweit größten Foie Gras-Mastanlage in den nächsten 5 Jahren gestopft, gequält und getötet werden um das als „Delikatesse“ bezeichnete krankhafte Organ eines Tieres für Nobelrestaurants zu erzeugen!

Doch bevor jetzt ein Sturm der Entrüstung losbricht und die Schuld und das Tierleid weit weg nach Osten geschoben wird – bitte durchatmen und genauer hinsehen:

Ja, leider gibt es in China kein Tierschutzgesetz, aber auch hier in Europa wird noch immer Stopfleber produziert – und selbst in den Ländern, in denen die Herstellung aus Tierschutzgründen verboten ist (wie auch hier bei uns), ist der Kauf und Verzehr legal – da der freie Warenverkehr in der EU dies eben so vorsieht. Es liegt also nicht nur an den Produzenten oder am Angebot, nein, der Konsument ist gefragt! Sagt er nein, sinkt auch die Produktion und das Leiden der Tiere… Und schließlich will China Foie gras nicht für den eigenen Markt und seine milliardenstarke Bevölkerung produzieren, sondern für den Export und um Weltmarktführer in Sachen Stopfleber zu werden. Dazu kommt noch, dass dieses irrsinnige Projekt von einer englischen Firma finanziert werden soll!!

So oder so…natürlich MUSS man hiergegen was tun! Jeder, der aktiv für die Enten und Gänse werden will, sollte den Aktionsaufruf von PETA UK unterstützen – oder auch mal beim Nobelrestaurant um die Ecke vorbeischauen und den Betreiber auf die Qualen der Enten und Gänse mit Infos, Fotos oder Videos aufmerksam machen. Eigentlich sollte jedem klar sein, dass erstklassige Gourmetküche nicht mit solcher Tierquälerei verbunden sein muss…aber manche müssen eben wachgerüttelt werden…

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Über den Autor

Anja

seit 2004 vegan und seit 2007 bei PETA Deutschland, hat sie schon europaweit Kampagnen, Demos und Infostände betreut. Sie freut sich über jeden, der durch seine Entscheidungen die Welt für die Tiere besser macht und liebt P!NK – als Künstlerin und als starke Stimme für Tierrechte.

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