Ernährung

Welthunger-Index 2015 – Immer noch hungern 800 Millionen

Der neue Welthunger-Index zeigt, die Zahl der weltweit hungernden Menschen sinkt, aber wir tun noch nicht genug. Zwar werden nun erneut die internationale Gemeinschaft und Regierungen aufgerufen zu handeln, aber wir alle können jeden Tag unseren Beitrag dazu leisten, um den Hunger in der Welt zu verringern. Im Alltag mag das manchmal sehr unwahrscheinlich klingen, dabei ist es so einfach und wichtig. Legt einfach das Richtige auf euren Teller.

Der Welthunger in Zahlen

  • Fast 800 Millionen Menschen hungern.
  • Jedes vierte Kind ist so chronisch unterernährt, dass es nicht richtig wächst und gedeiht.
  • Fast jedes zehnte Kind ist akut unterernährt und deswegen ausgezehrt.
  • Fast 50 Prozent der Todesfälle von kleinen Kindern unter 5 Jahren wird durch eine schlechte Ernährung verursacht. Das sind über 3 Millionen Kinder.

Diese Zahlen wurden Mitte Oktober im zehnten Welthunger-Index veröffentlicht. Dies ist ein gemeinsamer Bericht von der Welthungerhilfe, dem Internationalen Forschungsinstitut für Ernährungspolitik (IFPRI) und der irischen Nichtregierungsorganisation Concern Worldwide. Zudem erinnern am Gründungstag der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN) am 16. Oktober – dem Welternährungstag – weltweit Organisationen an die Hungernden.

Unser Fleischverzehr – der oft vergessene Hungertreiber

Viele Faktoren, wie bewaffnete Konflikte und Dürre, sind Hungertreiber. Leider in der Diskussion aber oft vergessen: Der Zusammenhang zwischen unserer Ernährung und dem Welthunger. Nicht nur, dass viele Lebensmittel weggeworfen werden, nein, wir verschwenden Sie, indem wir Tierfutter produzieren um am Ende Milch und Fleisch zu essen.

Dabei könnten, „wenn der gegenwärtige Pflanzenbau, der für Tierfutter […] verwendet wird, gezielt für den direkten Verzehr eingesetzt werden würde, […] ~ 70% mehr Kalorien zur Verfügung stehen.

Dies würde potenziell genug Kalorien bereitstellen, um die Grundbedürfnisse von zusätzlich  4 Milliarden Menschen zu decken“, so die Ergebnisse einer Studie aus dem Jahr 2014.

Seid Teil der Veränderung

Also, werdet vegan, rettet Leben und seid Teil der wichtigen Veränderung. Wenn ihr dabei Unterstützung braucht, ist PETAs Veganstart-Programm ein guter Anfang.

Über den Autor

Felicitas

ist bei PETA Fachreferentin für Ernährung und findet, dass Essen nur ohne Tierleid ein Genuss ist.

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