Ernährung

Wahrheit über Milch zu unbequem?

Kein Raum für Meinungsfreiheit?

Zum Tag der Milch am 1. Juni 2015 sollten in mehreren Städten wie Nürnberg, Wiesbaden, Heilbronn und Düsseldorf große Plakate von PETA Werbeflächen in der Nähe von größeren Molkereien zieren. Eine entsprechende Buchungsanfrage für mehrere Großplakatflächen wurde jedoch abgesagt, da die Anbieter Beschwerden befürchten.

Die PETA-Plakate zeigen ein betäubtes Rind im Schlachthof mit der Aufschrift: „So sterben Milchkühe! Milch tötet“. Mit dem Motiv wollten wir Passanten und Kunden der Unternehmen darauf aufmerksam machen, wie tierverachtend der Umgang mit den sensiblen Lebewesen in der Milchindustrie ist. Außerdem stehen für die menschliche Ernährung genügend Alternativen zur Verfügung, für die kein Tier leiden muss.

milch_plakat

Wir bedauern die Entscheidung der Werbeaußenflächenanbieter und appellieren nun an euch, sich über die tierquälerischen Haltungs- und Tötungsmethoden von Kühen zu informieren!

Denn: Jährlich werden in Deutschland mehr als vier Millionen Kühe in der Milchindustrie gehalten. Gerade in älteren Ställen ist die Anbindehaltung noch weit verbreitet. Zugang zu einer Weide haben die allerwenigstens Rinder. Die meist künstlich befruchteten Tiere tragen ihr Kalb neun Monate aus – genau so lang dauert eine Schwangerschaft beim Menschen. Das Kuhkind wird seiner Mutter jedoch direkt oder nur wenige Stunden nach der Geburt entrissen und meist alleine in eine Kälberbox gesperrt. Mutter und Kalb rufen nicht selten tagelang nacheinander. Die als reine Milchmaschine gezüchtete Kuh hält den mit der hohen Milchmenge und der nicht tiergerechten Haltung einhergehenden Strapazen nicht lange stand. Ist sie für den Landwirt unwirtschaftlich geworden, wird sie zum Schlachthof transportiert. Dort werden auch ihre männlichen Kälber nach der kurzen und entbehrungsreichen Mast getötet.

Erfahrt hier mehr über das entbehrungsreiche Leben von Kühen in der Milchindustrie und meldet euch noch heute bei unserem kostenlosen Veganstart-Programm an, wenn ihr das nicht mehr unterstützen wollt!

Über den Autor

Lisa

ist Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. Sie hat Agrarwissenschaften studiert und will sich nun für alle Tiere stark machen, egal ob sie muhen, grunzen, gackern, bellen oder miauen.

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