Ernährung

Vegan for Fit? Ein Erfahrungsbericht

Es gibt ja dieses Vorurteil über blasse, hagere Veganer. Denn „vegan“ bedeutet ja, dass man eigentlich nichts mehr essen kann.

Wir alle wissen natürlich, dass das Quatsch ist und das man auch mit der tierfreundlichsten Ernährung der Welt, extrem gut, extrem lecker und extrem viel essen kann. In der Tat gibt es heutzutage in Online-Shops eigentlich nichts was es nicht gibt – vegane Shrimps, weiße Schokolade und und und.

Fakt ist aber auch, dass vegane Ernährung nicht unbedingt gleichbedeutend mit gesunder Ernährung ist. Auch als Veganer kann man haufenweise einfache Kohlenhydrate, zu viel Zucker und zu viele gesättigte Fette zu sich nehmen. Dank des Verzichts auf tierische Lebensmittel minimiert sich dadurch zwar das Gesundheitsrisiko deutlich, aber auch mit veganer Ernährung kann man ganz einfach einige Kilos zu viel auf den Rippen haben.

Knapp an der 100 Kilo-Grenze

Ich spreche aus eigener Erfahrung, denn nach 20 Jahren veganer Ernährung näherte ich mich vor einigen Monaten bedrohlich der 100-Kilo-Grenze und fühlte mich mit diesen überflüssigen Kilos immer unwohler. Es war wohl so etwas wie „Schicksal“, dass zu genau diesem Zeitpunkt das Angebot von Attila Hildmann eintrudelte, eine von 100 Test-Personen für sein neues Fitness- und Abnehm-Projekt „Vegan for Fit“ zu werden. Ich nahm an und hatte riesigen Respekt davor, die kommenden 30 Tage komplett auf Zucker und vor allem komplett auf Mehlprodukte, Kartoffeln und Reis zu verzichten, die bis dahin den Großteil meiner Ernährung ausmachten.

Die Ernährungsumstellung

Doch diese ganz schön krasse Ernährungsumstellung fiel mir dank der großartigen, sattmachenden Rezepte nicht nur für die geplanten 30 Tage erstaunlich leicht, sondern ich fühlte mich nach einigen Tagen mit dieser neuen zuckerfreien Low-Carb-Ernährung körperlich so gut, dass ich gar nicht daran dachte nach Ablauf der eigentlichen „Challenge“ wieder wie vorher zu essen. Und vor allem purzelten die Pfunde. Nach 30 Tage satte fünf Kilo weniger und einige Zentimeter weniger Bauchumfang, nach 90 Tagen 12 Kilo weniger und nochmal deutlich weniger Bauch.

Dazu kam, dass ich mich körperlich wirklich besser fühlte und es natürlich auch schmeichelhaft fand, wenn mich Freunde und Bekannte auf meinen Gewichtsverlust ansprachen – was in der Tat recht häufig vorkam.

Das Fazit

Inzwischen – etwa vier Monate nach der Umstellung – ernähre ich mich zum allergrößten Teil immer noch zucker-frei, mehl-frei und dafür mit viel viel mehr frischem Obst & Gemüse und guten Ölen und Fetten. Und es geht mit außerordentlich gut damit. Möglich gemacht durch die Rezepte aus Attila Hildmanns neuem Buch „Vegan for Fit“. Danke, Attila.

 

Verlosung „Vegan for Fit“ von Attila Hildmann

Attila und sein Verlag waren so freundlich, uns drei Exemplare seines neuen Bestsellers zur Verlosung zur Verfügung zu stellen.
Hinterlasst dazu einfach bis zum 20. September 2012 einen Kommentar unter diesem Artikel. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Über den Autor

Jobst

Kümmert sich bei PETA um Grafiken, Videos und die Online-Kommunikation. Hat 1994 eine der besten Entscheidungen seines Lebens getroffen: vegan zu werden.

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