Ernährung

Traurige Geschichte eines toten Hummers in München

© PETA Deutschland e.V.

Letzten Samstag waren PETA Ermittler „in Sachen Hummer“ in München unterwegs und fanden einen toten Hummer im Hummerbecken – also bevor dieser überhaupt gekocht wurde – auf dem Viktualienmarkt, bei Fisch Witte.

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Vermutlich stammt dieser Hummer aus Kanada, wurde dort vor vielen Wochen gefangen und lebte seither mit gefesselten Scheren und ohne Futter mal in einer Styropobox, eingequetscht mit anderen Hummern, mal gestapelt in einem kahlen Becken. Vor lauter Hunger haben ihm die anderen Hummer die Fühler angefressen. Möglicherweise ist er langsam verhungert.

Immerhin blieb ihm so das „Garen“ erspart, das – wie uns von zwei Augenzeugen berichtet wurde – bei Fisch Witte praktiziert wird. Die Zeituhr wurde in diesem beobachteten Fall auf 7 Minuten eingestellt. Das Garen der Hummer ist verboten (Kochen ist erlaubt – absurderweise). Wir haben dies zur Anzeige gebracht.

Wenn du dieser unsäglich grausamen Tierquälerei ein Ende bereiten möchtest, beschwere dich bitte freundlich, aber bestimmt bei Fisch Witte. Danke!

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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