Ernährung

Toleranz beginnt auf dem Teller

Leider gibt es immer wieder Fälle, in denen Menschen sich von ihren (unbegründeten) Ängsten zu Taten hinreißen lassen, und unsereins nur entsetzt den Kopf schütteln kann, sich fragt wie weit es mit der hier angeblich gelebten Toleranz hin ist. So auch hier in diesem Fall, wo Schweineköpfe auf dem Grundstück einer Flüchtlingsunterkunft aufgespießt wurden.

Menschen kommen zu uns um hier endlich ein Leben in Frieden führen zu können. Dies ist, laut UN-Menschenrechtscharta (die am 10.12.1948 verabschiedet wurde, weswegen heute auch Tag der Menschenrechte ist) ein Grundrecht. Artikel 14 sichert außerdem jedem das Recht zu, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen. Artikel 2 besagt, dass dies (und andere in der Charta enthaltene Rechte) unabhängig von Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand gilt.

Und dann passiert sowas wie oben angesprochen – was leider kein Einzelfall ist.

„Violence often stems from a lack of empathy for others who are perceived as different and therefore not worthy of respect. PETA hopes to get people talking about simple ways to show compassion and understanding, starting at mealtimes,“* sagt Ingrid Newkirk in einem Statement zu einem ähnlichen Fall in den USA.

Und mal ehrlich, ist es nicht so? Wenn wir keinen Unterschied zwischen Hund und Huhn oder Katze und Kuh machen, unsere Toleranz und unser Mitgefühl auf alle Lebewesen ausweiten, so sind auch Religionen und Hautfarben komplett egal und stehen über jeder Diskriminierung. Das Individuum und sein physisches und psychisches Wohlergehen ist wichtig, egal ob es 2 oder 4 Beine, Nase, Schnabel oder Schnauze, Haut, Schuppen oder Federn hat, christlich, muslimisch, jüdisch, buddhistisch oder atheistisch ist.

Vegan ist Frieden. Kein Lebewesen sollte, nein, darf diskriminiert werden. Egal aus welchen oberflächlichen Grund. Daher steht PETA ganz klar für Religionsfreiheit und die vegane Ernährung und gegen Diskriminierung und rechte Gesinnung.

 

*Übersetzung sinngemäß: Gewalt stammt oft aus mangelnder Empathie für andere, die als anders wahrgenommen werden und daher keinen Respekt verdienen würden. PETA hofft zu erreichen, dass die Menschen bei einfache Dinge beginnen darüber zu reden, wie Mitgefühl und Verständnis gezeigt wird, und dies beginnt zur Essenszeit.

Über den Autor

Anja

seit 2004 vegan und seit 2007 bei PETA Deutschland, hat sie schon europaweit Kampagnen, Demos und Infostände betreut. Sie freut sich über jeden, der durch seine Entscheidungen die Welt für die Tiere besser macht und liebt P!NK – als Künstlerin und als starke Stimme für Tierrechte.

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