Ernährung

Todeszone Ostsee

Nein, das ist kein Filmtitel über den Kalten Krieg – es ist Realität. Eine Realität, die sich noch nicht so offensichtlich zeigt, wenn man am Wochenende oder in den Ferien den Tag an der Ostsee genießt, die aber unter der Meeresoberfläche tobt: 60.000 Quadratkilometer in der Ostsee sind zum lebensfeindlichen Gebiet, zu Todeszonen, geworden, da in ihnen ein extremer Sauerstoffmangel herrscht. Anfang der 1900er waren es lediglich 5000 Quadratkilometer. Schuld für die Verringerung und Verschlechterung des Lebensraumes der Meeresbewohner sind (welch Überraschung) wir Menschen.

Einerseits hat sich das Wasser in der Gegend um etwa 2° erwärmt (Globale Erwärmung hallohoo) – und je wärmer das Wasser, desto weniger Sauerstoff beinhaltet es. Andererseits sind zu viele Nährstoffe im Meer, die durch die Landwirtschaft, von der Düngung der Felder über die Flüsse hin in die Ostsee gespült werden. (Warum wird noch mal in der Landwirtschaft mehr gedüngt, als der Boden verkraften kann? Das erfahrt ihr hier…) Plankton und Mikroben vermehren sich unter diesen Umständen stark und verbrauchen so Sauerstoff – zu Lasten der anderen Lebewesen im Wasser. Trifft Nährstoffüberschuss und Erwärmung zusammen, und kommt wie hier eine schlechte Durchmischung mit anderen Wassern zusammen, ist die Abwärtsspirale kaum zu stoppen.

Kaum, aber man kann etwas tun – jeder Einzelne von uns! Durch die vegane Ernährung und die Förderung der tierfreien Landwirtschaft könnten wir wieder in Einklang mit der Natur kommen und die schlimmsten Auswirkungen der Umweltzerstörung aufhalten – aber wir müssen schnell handeln.

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Über den Autor

Anja

seit 2004 vegan und seit 2007 bei PETA Deutschland, hat sie schon europaweit Kampagnen, Demos und Infostände betreut. Sie freut sich über jeden, der durch seine Entscheidungen die Welt für die Tiere besser macht und liebt P!NK – als Künstlerin und als starke Stimme für Tierrechte.

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