Ernährung

Studien: Prostatakrebs durch Fleisch und Milch

Krebs ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Männer sterben am häufigsten an Prostatakrebs – in Deutschland gab es alleine im Jahr 2012 rund 70.000 Neuerkrankungen.

Die US-amerikanische medizinische Fachgesellschaft ASCO hat 2013 eine Studie vorgestellt, in der gezeigt wurde, dass Lebensmittel, die reich an Polyphenolen sind positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit und auf eine Prostataerkrankung haben können. Viele weitere Wissenschaftler haben den Zusammenhang zwischen dem Ursprung einer Prostatakrebserkrankung und die Sterbehäufigkeit untersucht und kamen auf die gleichen Ergebnisse: in Ländern, in denen viele tierische Produkte wie Fleisch und Milch konsumiert wird, ist die Zahl an Neuerkrankungen und die Sterbewahrscheinlichkeit um ein Vielfaches (bis zu 26-fach) erhöht. In Ländern wie China, in welchen hauptsächlich pflanzliche Produkte wie Reis, Soja und Gemüse gegessen werden, ist Prostatakrebs eine sehr seltene Krankheit. Die Genetik spielt hierbei fast keine Rolle, denn sobald Asiaten die westliche Ernährung übernehmen, leiden sie an den gleichen negativen Auswirkungen.

Eine gesunde, rein pflanzliche Ernährung hat also nicht nur etwas mit Tier– und Umweltschutz zu tun. Immer mehr Studien belegen den Zusammenhang zwischen dem Konsum von tierischen Produkten und der Gefahr an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, und Diabetes zu erkranken.

Dabei ist es so einfach sich tierleidfrei und gesund zu ernähren.

Kurz zusammengefasst heißt dies: Viel Gemüse, Vollkornprodukte, Obst, Nüsse und Samen, sowie genügend Flüssigkeit in Form von Wasser, Tee und frischen Smoothies und Bewegung an der frischen Luft.

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Über den Autor

Lisa

ist Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. Sie hat Agrarwissenschaften studiert und will sich nun für alle Tiere stark machen, egal ob sie muhen, grunzen, gackern, bellen oder miauen.

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