Ernährung

Studie: Tierindustrie macht krank

Eine Langzeitstudie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin bestätigt: Tierindustrie mach krank. Demnach haben Angestellte in Schweine- und Geflügelställen sowie Schlachthöfen ein deutlich erhöhtes Risiko, an den Atemwegen zu erkranken.

In der Intensivtierhaltung müssen Schweine und Geflügel ihr kurzes Leben auf engstem Raum und meist in geschlossenen Ställen verbringen, bis sie getötet werden. Sie leben auf Vollspaltenböden, unter denen sich ihr Kot und Urin sammelt oder auf einer eingestreuten Bodenplatte, auf der sich langsam alle Exkremente sammeln. Diese Mischung aus Einstreu und Fäkalien wird während der gesamten „Mastperiode“ nicht einmal gewechselt. Sobald sich Kot und Harn vermischen entsteht jedoch das ätzende Gas Ammoniak. Dieses reizt die Augen, Schleimhäute und kann zu Langzeitschäden der Atemwege führen. Bei tausenden Hennen im Stall wundert es also nicht, dass hohe Mengen an gesundheitsgefährdenden Gasen entstehen. Staub und krankmachenden Keime sind das nächste Problem.

Für die Arbeiter bedeutet dies eine große Gesundheitsgefährdung. Für die Tiere, die sich solch ein Leben ganz sicher nicht ausgewählt haben, bedeutet dies rund um die Uhr in einem Stall gefangen zu sein, in dem die Luft die Augen reizt, Husten verursacht und krank macht – und am Schluss steht der Tod am Fließband, damit der Verbraucher ein krankes Tier konsumieren kann.

Jeder, der tierische Produkte konsumiert, macht sich mitverantwortlich für ein System, in dem Tiere nur ein Wirtschaftsgut darstellen.

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Über den Autor

Lisa

ist Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. Sie hat Agrarwissenschaften studiert und will sich nun für alle Tiere stark machen, egal ob sie muhen, grunzen, gackern, bellen oder miauen.

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