Ernährung Studien

Studie: Sozial gestörte Rinder durch Trennung von Kuh und Kalb

Wahre Tierfreunde brauchen für diese Information eigentlich keine Studie. Aber nun gibt es diese Studie und wir hoffen dadurch einige Milchtrinker zum Umdenken zu bewegen:

Forscher der Veterinärmedizinischen Universität in Wien haben die Trennung von Mutter und Kalb beobachtet und herausgefunden:

„Es zeigte sich, dass der Kontakt zwischen Mutter und Artgenossen während der Aufzucht Kälber stressresistent macht und sich positiv auf ihr soziales Verhalten in der Herde auswirkt.“

Die traurige Realität für Rinder in der Milchindustrie sieht leider anders aus!

Aus wirtschaftlichen Gründen werden Mutter und Kalb gleich oder wenige Stunden nach Geburt voneinander getrennt. Die Kälber stehen dann meist einzeln in sogenannten Kälberiglus, ihre Hornansätze werden ihnen meist ohne Betäubung mit einem heißen Stab ausgebrannt und sie bekommen Ohrmarken in die Ohren geschossen, was ihr trauriges Dasein als bloße Nummer besiegelt.

Sind die Kälber weiblich, dann erwartet sie meist das gleiche Schicksal wie ihre Mütter. Jedes Jahr ein Kalb bekommen, dieses nicht erleben dürfen und wenn der Körper ausgezehrt ist, dann folgt der Transport zum Schlachter – im Schnitt nach nur 5 Jahren!

Sind die Kälber männlich, dann werden sie meist vom Hof transportiert, gemästet und im Alter von nur wenigen Wochen oder Monaten ebenfalls im Schlachthof getötet. Wegen des geringen Fleischansatzes lohnt sich das aber für viele Landwirte nicht mehr und somit werden die Kälber nicht selten vernachlässigt oder nach der Geburt getötet.

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Über den Autor

Lisa

ist Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. Sie hat Agrarwissenschaften studiert und will sich nun für alle Tiere stark machen, egal ob sie muhen, grunzen, gackern, bellen oder miauen.

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