Ernährung

Studie: Aquakultur hält Überfischung der Meere nicht auf

Kieler Wissenschaftler haben sich in einer Studie die Frage gestellt, wie sich der Zustand wildlebender Fischbestände bis zum Jahr 2048 und darüber hinaus entwickeln wird. Hierfür haben sie berechnet, wie sich Fischfang und Aquakultur bei den leider häufig gegessenen Fischarten wie Wolfsbarsch, Lachs, Kabeljau und Thunfisch in den kommenden Jahrzehnten verändern wird.

Dabei berücksichtigen die Forscher neben biologischen Einflussfaktoren vor allem wie sich die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung auf die Fischereien auswirken wird. Darunter fallen technologischer Fortschritt, steigende Nachfrage und die wachsende Industrie der Aquakultur.

Ergebnis überraschte Forscher

Denn die wirtschaftliche Entwicklung hat einen viel größeren Einfluss als die Forscher erwartet hätten. Ebenfalls interessant: Eine steigende Aquakultur-Produktion wird die Überfischung wegen der größeren Nachfrage und dem technischem Fortschritt in der Fischereiwirtschaft nicht aufhalten können. Außerdem werden Fische in der Aquakultur häufig mit gefangenen Fischen gefüttert – weder nachhaltig noch fischfreundlich!

Und nun?

Es ist wenig nachhaltig, wenn man jetzt „noch nicht so stark gefährdete Arten“ isst. Denn auch diese gehören dann schnell zu den gefährdeten Arten. Und was noch viel wichtiger ist: Kein Fisch möchte getötet und gegessen werden. Fische empfinden Schmerzen und wir haben nicht das Recht ihnen auf qualvolle Art und Weise das Leben zu nehmen. Zudem benötigen wir für eine gesunde Ernährung schlicht keine Meerestiere.

Eine vegane Ernährung schützt also nicht nur die Fische, sondern gleichzeitig auch unsere sensiblen Ökosysteme der Meere und Gewässer – und auf die sind wir im Gegensatz zu Fisch auf dem Teller wirklich angewiesen!

Also gleich starten: www.veganstart.de

Über den Autor

Lisa

ist Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. Sie hat Agrarwissenschaften studiert und will sich nun für alle Tiere stark machen, egal ob sie muhen, grunzen, gackern, bellen oder miauen.

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