Ernährung

Streit um Muttermilch-Eis

paparutzi auf www.flickr.com
paparutzi auf www.flickr.com

Erst Anfang dieser Woche hat eine Londoner Eisdiele Eisbecher verkauft, deren Eiscreme zu 20% aus der Muttermilch von Frauen hergestellt wurde. Für die einen der Renner schlechthin, für die anderen geschmacklos. Jetzt haben die Behörden dem Verkauf einen Riegel vorgeschoben. Die gesundheitliche Unbedenklichkeit könne nicht sichergestellt werden bei einem Produkt, das aus Körperflüssigkeiten anderer Leute hergestellt wird. Man befürchtet die Übertragung von Hepatitis-Viren über den Verzehr von Muttermilch-Eis.

Wir fragen uns: Wo liegt der Unterschied zur Kuhmilch? Ist es nicht noch bedenklicher die Körperflüssigkeiten weniger verwandter Arten zu sich zu nehmen? Sowohl in moralischer als auch ernährungsphysiologischer Hinsicht?

Immerhin hatten sich nach Café-Betreiber O’Connors Angaben 15 Frauen freiwillig für die Herstellung der Eiscreme gemeldet und Muttermilch geliefert. Weitere 35 meldeten sich nach Verkaufsbeginn. Außerdem wird die Qualität der Milch nach den Kriterien von Blutspenden sichergestellt noch bevor ihre Muttermilch verwendet wird. In der Tierwirtschaft dagegen fragt keiner die Kuh danach, ob sie von ihrem Kälbchen getrennt werden möchte, um Menschen mit dessen Milch zuverköstigen.

Also: Lassen wir die Milch den Babys und Kälbern!
Das senkt gesundheitliche Risiken und ist gesellschaftlich hervorragend vertretbar.

Mehr Infos und Alternativen der Milchprodukte findest du hier.

Schlagwörter:

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen