Ernährung

Silvestermenü ohne Karpfen

Nicht nur in Tschechien streitet sich das Land aufgrund der Quälerei von Karpfen zu den Feiertagen, die lebend gehältert, dann von den Kunden ausgesucht, vor deren Augen getötet werden oder gar zuhause in der Badewanne bis zum Festtagsmenü ausharren müssen. Auch in Deutschland ist es üblich, sich in Lebensmitelläden seinen Karpfen auszusuchen, nur muss dieser bei uns direkt vor Ort getötet werden. Die Praxis sieht jedoch anders aus.

Im Frühling dieses Jahres erstatteten wir Anzeige gegen die Verantwortlichen des Don Xuang Centers in Berlin wegen des Verkaufs noch lebender Karpfen und wegen Tierquälerei. Doch geändert hat sich leider bislang noch nichts.

Fische sind die einzigen Wirbeltiere, die lebend in deutschen Geschäften gelagert werden, bis jemand sie kauft. Hin- und hertransportiert, in verschiedene Becken umgesetzt, mit vielen Artgenossen aufs Engste eingepfercht, oftmals unsachgerecht getötet oder gar lebend in Plastiktüten verpackt: Fische werden behandelt wie Gemüse. Dabei ist es laut Tierschutzgesetz verboten, ihnen unnötiges Leid zuzufügen, denn wissenschaftliche Studien beweisen ein Schmerzempfinden bei Fischen.

Daher sprich dich bitte immer und überall gegen Karpfen als Silvestermenü, sowie generell gegen die Hälterung lebender Fische aus. Für ein Silvestermenü ohne Tierleid findest du hier das passende Restaurant. Wir wünschen einen guten Rutsch!

 

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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