Ernährung

Schwangerschaftsübelkeit? Vegane Ernährung kann helfen

Nicht schon wieder! Das wird sich Kate, die Herzogin von Cambridge, gerade denken, nachdem bei ihr auch in der zweiten Schwangerschaft wieder Hyperemesis Gravidarum diagnostiziert wurde. Bereits während ihrer ersten Schwangerschaft mit Prinz Georg hatte Kate an dieser schweren Form der Schwangerschaftsübelkeit gelitten. Während die Herzogin wahrscheinlich gerade nicht viel von irgendetwas essen wird (Symptome der Hyperemesis Gravidarum treten normalerweise zum zweiten Trimester auf), hat PETA USA ihr Genesungswünsche geschickt, zusammen mit Informationen zum überraschenden Zusammenhang zwischen tierischen Produkten und Schwangerschaftsübelkeit.

Laut Studien, die von den Wissenschaftlern Dr. Paul W. Sherman und Dr. Samuel M. Flaxmanan an der Cornell Universität ausgewertet wurden, gibt es gute Gründe, warum Schwangeren schon allein beim Gedanken an einst geliebte Leibspeisen wie Hühnersuppe oder Fleischklößchen schlecht wird. Der Körper möchte natürlich Fleisch und andere Lebensmittel ausscheiden, die eventuell gefährliche Toxine und Mikroorgansimen enthalten, die der Frau und dem Fötus schaden könnten. Symptome wie Übelkeit und Erbrechen sind gerade, wenn sich die Organe entwickeln und ganz besonders anfällig für äußere Einflüsse sind, besonders stark.

Während viele Frauen in traditionellen Gesellschaften kaum Fleisch essen – und nicht an Morgenübelkeit leiden – leiden Frauen in Kulturen, in denen Fleisch konsumiert wird, viel öfter an Übelkeit und Erbrechen während der Schwangerschaft. Die erwähnten Studien zeigten zudem auf, dass die am häufigsten genannten Abneigungen gegenüber Fleisch, Fisch, Geflügel und Eier  bestehen – Lebensmittel, die mit der höchsten Wahrscheinlichkeit mit gefährlichen Bakterien und Parasiten befallen sein können.

Eine fleischfreie Ernährung ist natürlich kein Allheilmittel – für Frauen, die an Hyperemesis Gravidarum leiden, ist manchmal ein Krankenhausaufenthalt ratsam und die intravenöse Gabe von Flüssigkeiten. Aber sobald es Kate etwas besser geht, möchte sie vielleicht bei einer gesunden veganen Ernährung bleiben. PETA USA hat ihr auf jeden Fall schon mal das witzige Buch Skinny Bitch: Bun in the Oven geschickt, um ihr beim Start in ein veganes Leben zu helfen.

Denn es spricht nichts dagegen und so viel dafür in der Schwangerschaft das Beste für sich und sein Kind zu tun und vegan zu leben.

Über den Autor

Felicitas

ist bei PETA Fachreferentin für Ernährung und findet, dass Essen nur ohne Tierleid ein Genuss ist.

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