Rezepte

Rezept: Schokoriegel

Unsere Medien-Praktikantin Lorina verlässt uns leider bald schon wieder – wir werden sie und die Köstlichkeiten, mit denen sie uns regelmässig verwöhnt, sehr vermissen. Heute haben wir wieder eines ihrer tollen Rezepte für Euch: Riegel mit Schoko-Kokos und Schoko-Beeren.

Schoko-Kokos-Riegel

Für circa 20 Riegel brauchen wir:

400 ml Kokosmilch
5 (leicht gehäufte bis gehäufte) EL Stärke
5 (oder nach Geschmack mehr) EL Puderzucker
200 gr Kokosraspel
etwas Rum oder Rumaroma oder Vanillearoma
300 gr Zartbitter- oder noch dunklere Schokolade

Wir geben die Kokosmilch in einen Topf, wenn sie noch in ihre festen und flüssigen Bestandteile aufgetrennt ist, rühren wir beim Erwärmen so lange, bis sie wieder komplett flüssig ist. Sobald wir so weit sind, oder, wenn sie von Anfang an flüssig ist, direkt am Anfang, rühren wir die Stärke und den Puderzucker hinein. Dazu benutzen wir am besten einen Schneebesen, damit wir keine Klümpchen bekommen.

Die Mischung lassen wir jetzt aufkochen, rühren dabei aber immer weiter um, damit nichts am Topfboden anbrennt. Irgendwann sollte dann die Flüssigkeit immer dickflüssiger werden, bis wir einen ziemlich festen „Pudding“ haben. Dann können wir die Herdplatte ausschalten und den Topf herunternehmen.

In den Topf geben wir dann die Kokosraspeln, am besten nur nach und nach, und rühren sie mit einem Löffel unter. Dazu geben wir dann noch das Vanillearoma, beziehungsweise den Rum oder das Rumaroma. Mit dem Rum muss man nicht sparen, man will ihn hinterher ja auch schmecken können. Man muss einfach ein bisschen abschmecken, um zu sehen, wann es genug ist.

Jetzt nehmen wir uns entweder ein Blech, das ins Gefrierfach passt, oder ein Brett oder ähnliches, das wir am besten mit Alufolie überziehen, damit wir die Riegel hinterher leicht runternehmen können. Darauf setzen wir kleine Häufchen (oder machen richtig schön geformte Riegel) Kokosmasse. Das Brett mit diesen Häufchen oder Riegeln wandert dann für 1-2 Stunden ins Gefrierfach. Das hat den Sinn, dass die Riegel hinterher gut durchgehärtet sind und wir sie so leichter mit Schokolade überziehen können. Außerdem wird die Schokolade dann sehr schnell fest.

Kurz bevor wir die Riegel wieder aus dem Gefrierfach nehmen schmelzen wir also die Schokolade, entweder bei niedrigster Stufe im Topf oder über einem Wasserbad oder bei vorsichtigen Einstellungen in der Mikrowelle, am Ende sollten wir jedenfalls flüssige Schokolade haben. Die lassen wir noch ein bisschen abkühlen, bevor wir anfangen, die Kokosriegel damit zu überziehen.

Dazu holen wir die Riegel aus dem Gefrierfach, nehmen sie einzeln von ihrem Brett oder Blech, wälzen sie in der geschmolzenen Schokolade (unter Zuhilfenahme von 2 Teelöffeln oder etwas in der Art) und setzen sie dann zurück aufs Blech oder irgendetwas anderes mit Alufolie o.ä. verkleidetes, von dem man sie später gut ablösen kann. Wer will kann die überzogenen Riegel noch mit einem Muster verzieren (z.B. mit einer Gabel Wellenlinien reinmalen), dazu muss man aber ziemlich schnell sein, weil die Schokolade wie gesagt sehr schnell fest wird.

Jetzt muss nur noch die Schokolade komplett hart werden (dazu kann man die Riegel auch in den Kühlschrank stellen), dann sind die Riegel verzehrfertig.

Wer genug Platz im Kühlschrank hat, bewahrt die Riegel bei wärmeren Temperaturen am besten dort auf.

 

Schoko-Beeren-Riegel

Diese Riegel funktionieren recht ähnlich wie die Kokos-Riegel, nur die Füllung wir ein bisschen anders zubereitet.

Wir brauchen für rund 15 weiße Beeren-Riegel:

300 gr gemischte Beeren (wenn keine frischen da sind, gefrorene)
4 gute EL Stärke, vermischt mit Wasser
4 EL Puderzucker
etwas abgeriebene Zitronenschale von einer unbehandelten Zitrone
150 gr vegane weiße Schokolade

Zuerst kommen die Beeren in den Topf und ihnen wird kräftig eingeheizt, bis sie ein bisschen eingekocht sind. Dazu geben wir dann die mit Wasser vermischte Stärke und rühren gut durch, am besten wieder mit einem Schneebesen, auch wenn wir den nachher von den Beerenteilen befreien müssen. Ist die Stärke eingerührt, folgt direkt der Puderzucker und die Zitronenschale, dann lassen wir die Masse, wie schon bei den Kokosriegeln, zu einem dicken Pudding werden, wobei wir immer weiter umrühren.

Auch diese Masse ziehen wir von der Herdplatte, sobald sie fest genug ist, und lassen sie kurz abkühlen, bevor wir auch aus ihr Riegelchen formen, die wir auf einem Blech oder mit Alufolie überzogenem Brett/Teller oder irgendetwas anderem, was das Gefrierfach überlebt, absetzen. Diese Riegel wandern dann auch für 1-2 Stunden ins Gefrierfach.

Gegen Ende der Zeit schmelzen wir die weiße Schokolade und überziehen hinterher die Beerenriegel genauso wie wir es mit den Kokosriegeln in Teil 1 gemacht haben. Auch hier muss dann die Schokolade noch aushärten und die Beerenfüllung wieder ganz auftauen, bevor man sie essen kann. Danach empfiehlt sich ebenfalls die Aufbewahrung im Kühlschrank, auch deshalb, weil die Riegel kalt besonders gut schmecken.

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Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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