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Rezept: Exotisches Spargel-Curry

Es ist Frühjahr und das bedeutet in meiner Küche: Es gibt Spargel! Grünen oder weißen, gedämpft oder gebraten, mit einer guten Sauce oder einfach nur so – im Prinzip ist die Zubereitungsart bei Spargel völlig egal. Er schmeckt immer, wenn man nur einige simple Tricks beachtet.

Trick 1: Spargel, gerade grünen, niemals zu lange kochen. Spargel sollte noch gut zu schneiden und sogar noch etwas knackig sein, dann ist er gerade richtig.  Die Kochzeit für ganze Stangen beträgt ca. 8 Minuten, je nach Durchmesser der Stangen etwas mehr oder weniger. Wenn man ohne größere Kraftanstrengung mit einer Gabel hineinstechen kann und dabei noch etwas Widerstand bemerkt, ist der Spargel perfekt.

Trick 2: Grünen Spargel immer blanchieren. Das bedeutet, der Spargel wird einige Minuten in kochendes Salzwasser gegeben und danach mit eiskaltem Wasser abgeschreckt. So behält er seine grüne Farbe und wird nicht grau. Danach kann er weiterverarbeitet oder sofort gegessen werden.

Trick 3: Gut schälen/putzen: Weißer Spargel muss unbedingt sehr sorgfältig mit einem Sparschäler geschält werden. Beim grünen Spargel nur die hinteren holzigen Enden abbrechen. Er muss nicht geschält werden. Reste vom Putzen friere ich über die Saison ein und benutze sie anschließend, um daraus einen Sud zu ziehen, den man perfekt für Saucen verwenden kann.

Rezept: Exotisches Spargel-Curry (für 2 Personen)
5 mittlere Kartoffeln
2 Karotten
1 Bund grüner Spargel
½ Salatgurke
optional: 100 g Zuckerschoten
400 ml Kokosmilch
100 ml Ananas- oder Orangensaft
1 TL Chili mit asiatischem Basilikum (Asialaden bei den Currypasten) oder 1/2-1 TL vegane Currypaste (je nach Schärfewunsch)
Salz, Öl

Zubereitung: Reichlich Wasser (ca. 2 Liter) in einem Topf zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit das Gemüse putzen: die Kartoffeln und die Karotten schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Den Spargel von den holzigen Enden befreien und in ca. 3-4 cm lange Rauten schneiden. Die Gurke schälen, halbieren, das Kerngehäuse herauskratzen und in Scheiben schneiden.

Wenn das Wasser kocht 1 TL Salz hinzufügen. Danach das Gemüse bis auf die Gurke hineingeben und bissfest kochen. Den Spargel nach 4 Minuten mit einer Schaumkelle herausnehmen und in einem Sieb unter fließend kaltem Wasser abschrecken. Wenn Zuckererbsen verwendet werden, diese nur 1 Minute im Wasser belassen und dann ebenfalls abschrecken.Kartoffeln und Karotten fast gar kochen und dann das Wasser abschütten. Den Topf erneut auf den Herd geben und die Kokosmilch zusammen mit dem Fruchtsaft und der Currypaste aufkochen. 5 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln lassen und mit etwas Salz abschmecken.

In der Zwischenzeit die Gurken  in  2-3 EL Öl anbraten.  Das gesamte Gemüse in die Kokosmilch geben und das Curry in einem tiefen Teller servieren. Wer mag dekoriert noch mit Koriander, Minze und Thaibasilikum. Optional kann ein Block Tofu (gewürfelt und angebraten) dazu gegeben werden.

Über die Autorin
Nicole Just betreibt den Blog vegan-sein.de, auf dem sie seit Mai 2010 über ihre Ausflüge in die kreative pflanzliche Küche schreibt.  Das kommt an: Vor kurzem gewann die Seite bei den Deutsche Welle Blog Awards den dritten Platz in der Kategorie „Best Blog German 2012“.  Weil Kochen mit vielen Menschen umso mehr Spaß macht, gibt Nicole hin und wieder Kochkurse, in denen sie ihre Tricks für eine simple Küche mit großem Spaß- und Genussfaktor weitergibt.

Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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