Rezepte

Rezept: Bananen-Schoko-Muffins

Unsere Medien-Praktikantin Lorina ist eine begeisterte und überaus begnadete Bäckerin, wie wir immer wieder feststellen dürfen, wenn sie uns im Büro mit ihren Kreationen beglückt. Heute wollen wir wieder eines ihrer leckeren Rezepte mit Euch teilen: Bananen-Schoko-Muffins.

Die Zutaten

Für sechs riesige Muffins brauchen wir:

Vier Bananen, am besten sehr reif bis überreif. Drei davon werden zermatscht, eine wird geschnitten.
60 ml Öl (egal, welches, aber am besten möglichst neutral im Geschmack)
200 gr Zucker
300 gr Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Salz
etwas brauner Zucker, um den Muffins eine Kruste zu verpassen. Werden sie hinterher mit der Schokoladenfüllung dekoriert, ist das aber unnötig.

Falls Ihr sie befüllen wollen, braucht Ihr für sechs Stück außerdem:

200 gr Margarine
240 gr Puderzucker
180 gr Zartbitterschokolade + ein bisschen mehr, um Raspeln daraus zu machen, mit denen man die Muffins verzieren kann (2 Tafeln bieten sich also an)

Die Zubereitung

Der Ofen darf sich bei 180°C Ober-Unter-Hitze warm machen.

Dann suchen wir uns eine Schüssel, in die wir die ersten drei Bananen geben, die wir dann so richtig schön zu Matsch verarbeiten. Dazu nehmen wir eine Gabel, den Mixer, den Pürierstab, oder womit auch immer wir uns am wohlsten fühlen. Sind die Bananen dann zu einer einheitlichen Masse geworden, schlagen wir sie zusammen mit dem Öl und dem Zucker schaumig. Dazu nehmen wir auch entweder den Mixer oder den Schneebesen, falls wir keinen Handmixer haben.

Haben wir das geschafft, kommen das Mehl, Backpulver, Salz und die letzte, in kleine Stücke geschnittene Banane dazu. Um das unterzurühren reicht dann auch ein großer Löffel. Besonders bei den Bananenstücken empfiehlt es sich, nicht mehr den Mixer zu benutzen, damit sie nicht auch noch versehentlich zu Matsch werden.

Nun nehmen wir uns eine Muffinform mit 6 Plätzen. Die fetten wir dick ein, damit uns nicht hinterher halbe Muffins in der Form hängen bleiben.

In die gefetteten Formen geben wir den Teig. Wer wie ich Monster-Muffins bekommen möchte, füllt die Formen bis oben hin (dann stimmt auch meine Angabe, dass 6 Muffins rauskommen. Wer eher die traditionelle Füllhöhe beachtet, bekommt wahrscheinlich erheblich mehr Muffins). Wenn wir die Muffins nachher mit der Schoko-Füllung verfeinern wollen, sind sie jetzt backofenfertig. Wollen wir sie lieber pur genießen, ist es unheimlich lecker (vorausgesetzt, man mag Zucker), wenn man eine Schicht braunen Zucker oben auf die Muffins streut, der dann beim Backen karamelisiert und eine Kruste bildet.

Die befüllte Form wandert dann für circa 25 Minute in den Backofen, dann sollten die Muffins leicht gebräunt sein. Falls wir sie mit braunem Zucker bestreut haben, sollte der ein bisschen geschmolzen und zu einer Kruste geworden sein. Im Zweifelsfall können wir auch mal mit einem Holzstäbchen in die Mitte der Muffins pieksen und schauen, ob noch Teig daran hängen bleibt (falls ja, dürfen sie noch ein bisschen drin bleiben). Aber sobald das nicht mehr der Fall und die Küche von starkem Bananenduft erfüllt ist, können wir sie rausnehmen und abkühlen lassen.

Bei der unbefüllten Version sind die Muffins hiermit fertig und ich wünsche guten Appetit 🙂

Mit Schokoladenfüllung

Für alle, die lieber die dekadente, schokoladengefüllte Version machen wollen, geht es jetzt weiter.

Während die Muffins absolut und komplett auskühlen (das ist wichtig, damit die Füllung nachher nicht verläuft), nehmen wir uns die Schokolade und schmelzen sie vorsichtig, auf niedrigster Stufe direkt im Topf, über dem Wasserbad oder in der Mikrowelle. Die geschmolzene Schokolade stellen wir dann auf die Seite, damit sie ein bisschen abkühlen kann.

Dann nehmen wir uns eine hohe Schüssel, in die wir Margarine und Puderzucker geben. Die vermischen wir entweder erstmal vorsichtig mit einem Löffel, auf niedrigster Mixerstufe oder planen voraus und geben den Puderzucker nur nach und nach zur Margarine. Das alles dient der Vermeidung von allzu viel Dreck und Chaos in der Küche. Ist die Gefahr, dass der Puderzucker in alle Richtungen fliegt, durch eine dieser Maßnahmen gebannt, nehmen wir uns den Mixer und schlagen die Mischung gut auf bis sie „schaumig“ und fest wird.

Wenn die Schokolade einigermaßen kühl, aber noch flüssig ist, geben wir sie dazu und schlagen das Ganze nochmals gut auf, bis es einheitlich aussieht und schön fluffig ist.

Jetzt geht es an die lustige Arbeit bei der ganzen Sache: das Aufschneiden und Befüllen der Muffins. Die sollten inzwischen kalt sein, also können wir sie nehmen und in mehrere Schichten schneiden (bei mir wurden es drei, aber man kann, wenn man will, auch mehr oder weniger machen). Merken wir dabei, dass die Muffins innen noch warm sind, lassen wir die einzelnen Schichten nochmal Abkühlen, sonst halten die Muffins nachher nicht aufeinander.

Dann fangen wir an, die Muffins wieder zusammenzusetzen. Dazu bestreichen wir die jeweils unterste Schicht mit der Füllung, setzen die nächste Schicht darauf, bestreichen diese auch mit Füllung und so weiter, bis der „Deckel“ (also die oberste Schicht Muffin) drauf kommt. Auf der obersten Schicht verteilen wir dann auch nochmal Füllung und verstreichen sie schön, damit man die Muffins auch einfach nur bewundern kann. Wer es ganz edel haben will, macht sich dann mit der übriggebliebenen Schokolade noch Schoko-Raspeln (dazu einfach mit einem scharfen Messer eng an der Schokolade entlang fahren oder einen „Hobel“ benutzen) und streut diese dann noch auf diese oberste Füllungsschicht.

Die Muffins sollten nicht zu kalt gelagert werden, sonst wird die Füllung hart. Zu warm ist auch nicht gut, sonst fließen sie davon. Ideal zur Aufbewahrung ist also normale Raumtemperatur.

Guten Appetit 🙂

 

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Über den Autor

PETA Team

VeganBlog.de ist das Blog zum Thema Tierrechte und veganem Lifestyle von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Koautoren.

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