Ernährung

Recherche: PETA USA deckt erneut Tierquälerei in Milchbetrieb auf

Unsere Kollegen von PETA USA haben unhaltbare Zustände in einem namenhaften Milchbetrieb aufdecken können. Kühe, die hohe Mengen Milch produzieren müssen, standen knietief in ihren eigenen, stinkenden Exkrementen. Dadurch entstanden Verletzungen an den Beinen und die Hufe verformten sich schmerzhaft. Auch die empfindliche Nase und somit das gesamte Wohlbefinden leidet unvorstellbar.

Wenn Kühe die Möglichkeit dazu haben, dann legen sie sich gerne auf Gras und Stroh. Sie sind reinliche Tiere, die normalerweise den ganzen Tag auf der Wiese umherlaufen, um viel frisches Gras zu essen. Dann suchen sie sich einen sauberen Platz um wiederzukäuen. Das Wiederkäuen spielt für das Wohlbefinden und einen gesunden Stoffwechsel eine große Rolle. Zudem sind Kühe liebevolle Mütter, die sich monatelang rührend um ihren Nachwuchs kümmern würden.

In der Milchindustrie werden Kühe fast jährlich künstlich besamt. Ansonsten würde die Kuh keine Milch geben, denn sie ist ein Säugetier wie wir Menschen auch. Dafür steckt der Tierarzt oder der Landwirt seinen KOMPLETTEN Arm in den After der Kuh um zu prüfen, ob die Kuh „aufnahmebereit“ ist – diese ist dabei natürlich fixiert. Nach der Geburt haben Mutter und Tochter meist nur wenige Tage, dann werden sie getrennt. Das Kalb steht dann meist alleine in einem sogenannten Kälberiglu. Jeder Mensch – und vor allem jede Mutter – kann sich diesen Trennungsschmerz vorstellen. Wenige Biobetriebe rühmen sich damit das Kalb einige Wochen bei der Mutterkuh zu lassen bevor es „separiert“ wird. Jedoch hat sich in dieser Zeit eine noch stärkere Bindung aufgebaut und der Trennungsschmerz immer größer. Viel zu früh werden Mutter und Kind dann im Schlachthaus getötet. Milch bedeutet also IMMER Tierquälerei und der Tod von Lebewesen.

Kein Mensch braucht Milch!

Viele Menschen sind schon auf die vielen leckeren und gesunden Milchalternativen umgestiegen und profitieren unter anderem von einer besseren Verträglichkeit der veganen Drinks. Auch für Sahne, Joghurts, Butter, Quark und sogar Käse gibt es mittlerweile zahlreiche Alternativen – egal ob gekauft oder selbstgemacht. Nach einer kurzen Umgewöhnung des Geschmacks oder sofort, wie ich, werdet ihr sie lieben!

Ihr benötigt trotzdem Hilfe beim Umstieg oder seid neugierig geworden was die vegane Ernährung noch so alles beinhaltet? Dann seid ihr hier richtig: www.veganstart.de

Über den Autor

Lisa

ist Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. Sie hat Agrarwissenschaften studiert und will sich nun für alle Tiere stark machen, egal ob sie muhen, grunzen, gackern, bellen oder miauen.

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