Ernährung

Ein Jahr danach: der Pferdefleischskandal

Die Verbraucher sowie die Politik waren entsetzt über den europaweiten Pferdefleischskandal im letzten Jahr und forderten Konsequenzen. Doch wie sieht es ein Jahr danach aus? Das Konsumverhalten der Verbraucher änderte sich nur kurzfristig und bislang ist auch auf politischer Ebene nichts passiert. Gefordert wurden eine neue Kennzeichnungspflicht, schärfere Kontrollen und härtere Strafen. Ein Jahr später jedoch ist von alldem nichts mehr zu hören. Schlimmer noch, in den Niederlanden wurde erneut Pferde-DNA in vermeintlichem Rindfleisch gefunden. Woher das Fleisch kommt und wohin es verkauft wurde, ist unklar. Und ganz nach dem Motto „auch schlechte Presse ist gute Presse“ steigt der Absatz von Pferdefleisch seit dem Skandal an.

Fakt ist also: es wird nicht mehr Geld und Zeit in zusätzliche Kontrollen gesteckt und so sind weitere Fleischskandale vorprogrammiert. Die alte Leier, dass tierische Lebensmittel bis zum „Produzent“ zurückverfolgt werden können, ist also eine Lüge. Es wird darauf vertraut, dass der Verbraucher schnell wieder vergisst und die Proteste nach einer gewissen Zeit von selbst verstummen. Laut heute.de muss vielleicht erst Giraffe in der Lasagne entdeckt werden …

Fakt ist auch: es gibt keinen Unterschied, ob ein Pferd oder ein Rind für eine Lasagne sterben muss. Kein Tier soll für den Teller getötet werden!

Macht Euch stark für jedes Lebewesen und werdet vegan! Unser kostenloser Veganstart hilft euch in ein tierleidfreies, gesundes und leckeres Leben. Und als Appetitanreger hier noch ein Rezept für eine garantiert skandalfreie Lasagne.

Über den Autor

Lisa

ist Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. Sie hat Agrarwissenschaften studiert und will sich nun für alle Tiere stark machen, egal ob sie muhen, grunzen, gackern, bellen oder miauen.

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