Ernährung

PETAs Fischführer: Kein Fisch gehört auf den Teller

©iStock/Dmitry Skalev

Es ist wieder soweit: verschiedene Organisationen veröffentlichen ihren jährlichen Fischführer. Während einige Arten geschont werden sollen, wird über andere ein Todesurteil verhängt. Ein Fisch, der das „Glück“ hat, zu einer bedrohten Art zu gehören, hat folglich größere Chancen, am Leben zu bleiben, als ein Fisch, mit zahlreichen Artgenossen. Das ist Diskriminierung. Denn jeder einzelne Fisch möchte leben.

Fast die ganze Welt spricht von Überfischung. Wir bei PETA sprechen vom Fisch. Uns geht es um das Individuum. Unser Ziel ist es, jedem einzelnen Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.

So wie wir die Gleichbehandlung von Menschen fordern, egal ob sie weiß, dunkelhäutig, minderjährig, erwachsen, gesund, behindert, männlich oder weiblich, intelligent oder weniger intelligent sind, so fordern wir, alle Fische und überhaupt alle Tiere, gleich gut zu behandeln. Wir sind alle Lebewesen. Jeder Einzelne, egal ob Ameise, Elefant, Krebs oder Mensch, möchte leben.

Bei einer zunehmenden Anzahl von Tieren werden Gefühle und ein Bewusstsein nachgewiesen. Wer kann behaupten, dass ein Fisch, der bei drohender Gefahr seine Jungen in den Mund nimmt, um sie zu verstecken, der es schafft, sekundenschnell in einem aus tausenden Tieren bestehenden Fischschwarm seinen Platz zu finden, um Räuber zu verwirren, der schneller als eine Ratte lernt, sein Futter morgens und abends an verschiedenen Orten zu finden, der viele Minuten lang neben einem in einem Netz gefangenen Freund ausharrt und wartet bis dieser befreit wurde, um mit ihm gemeinsam fortzuschwimmen, keine Gefühle und keinen Überlebenswillen hat?  Das zu behaupten wäre schlichtweg unwissenschaftlich.

Aber wenn Fische Gefühle haben, ein Sozialleben, ein Bewusstsein, ein Schmerzempfinden und einen Lebenswillen, warum sollen wir sie dann quälen, töten und essen? Es macht für uns keinen Unterschied, ob wir Gemüsestäbchen oder Fischstäbchen, Lachs- oder Seitanfilet essen. Für den Fisch hingegen geht es um Leben und Tod.

Daher empfehlen wir von PETA: Kein Fisch gehört auf den Teller. Hier kannst du unser Veganstart-Magazin bestellen.

 

Über den Autor

Tanja

Tanja hat in Deutschland und Frankreich Zoologie und Meeresbiologie studiert und sich in ihrem Studium und in ihrer Freizeit viel mit Fischen beschäftigt. Getreu dem Motto: Fische sind Freunde, kein Essen - setzt sie sich seit Jahren dafür ein, dass Fische in Ruhe gelassen werden und nicht mehr auf unseren Tellern landen.

Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen