Ernährung

Overshoot-Day 2015: Menschheit (ver)braucht 1,6 Erden

23. August, 22. August, 19. August…… 13. August. Heute, schon nach 225 Tagen und damit so früh wie noch nie, ist der Overshoot-Day erreicht. Heute haben wir die Ressourcen aufgebraucht, die uns eigentlich das ganze Jahr hätten reichen müssen, da dies der Umfang ist, der sich wieder erneuert, regeneriert.

Viele kennen dieses Phänomen vielleicht, dass am Ende des Geldes noch ganz viel Monat übrig ist… (Ja, ich weiß, irgendwie ein doofer Spruch, hier zum Vergleich aber ganz passend…) Das ist ärgerlich, aber in der Regel können wir fest damit rechnen, dass neues Geld schon wieder unser Saldo positiv wird. Wenn wir aber dauerhaft so leben, geraten wir in die Schuldenfalle. Und genau das passiert der Menschheit gerade im Umgang mit der (Um)Welt. 140 Tagen bzw. 20 Wochen haben wir dieses Jahr noch – aber eigentlich sind wir jetzt schon im Minus. Nun ist es mit der Erde leider nicht so, dass man einen Schuldenschnitt machen kann, oder wir auf einen unerwarteten Geldsegen hoffen können. Nach Berechnungen würden wir unserem derzeitigen Verbrauch 1,6 Erden benötigen. Tja, da es unwahrscheinlich ist, dass sich die Erde ausdehnt oder eine halbe oder ganze neue Erde zufällig vorbeischwirrt, müssen wir etwas an unserem Konsum ändern, sparsamer leben.

Die Tierwirtschaft und damit der Konsum tierischer Produkte ist laut zahlreicher Studien ein Hauptverursacher für die größten Probleme unserer Zeit. Beispielsweise erzeugt ein Kilo Rindfleisch so viel Emissionen, wie eine Autofahrt von 250km, verbraucht so viel Energie, wie eine 100W Glühbirne für knapp zwanzig Tage benötigt und schluckt so viel Wasser, wie man für ein Jahr lang täglich duschen verwenden könnte! Nicht ohne Grund besagt daher ein Bericht des UN-Umweltprogramms, dass ein globaler Wandel hin zu einer veganen Ernährung notwendig sei, um den schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels entgegenzutreten. Und erst kürzlich sagte US Präsident Obama, dass wir die erste Generation seien, die die Auswirkungen des Klimawandels bemerke, und die letzte, die etwas gegen ihn tun könne. So ist es auch bezüglich unseres Umgangs mit anderen Umweltfaktoren bzw. Ressourcen – wie Wasser, Boden, Wald.

Und was können wir nun tun? Ganz einfach: Go Veg!

Über den Autor

Anja

seit 2004 vegan und seit 2007 bei PETA Deutschland, hat sie schon europaweit Kampagnen, Demos und Infostände betreut. Sie freut sich über jeden, der durch seine Entscheidungen die Welt für die Tiere besser macht und liebt P!NK – als Künstlerin und als starke Stimme für Tierrechte.

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