Ernährung

Österreich: Das kann doch nicht wahr sein?!

© Photo by Steindy
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Vor ein paar Jahren noch dachte ich, wow, in Österreich da geht es steil bergauf mit dem Tierschutz! Verbot von Wildtieren im Zirkus, keine Legebatterien oder Pelzfarmen mehr, viele leckere vegane Lebensmittel in den Supermärkten.

Und dann kam der 21. Mai 2008 und zehn Tierrechtler wurden festgenommen, inhaftiert und ihnen (plus drei weiteren Personen) wurde später der Prozess nach Paragraf 278a (dem sogenannten Mafia-Paragrafen) gemacht. Zwar wurden sie nach einem langwierigen und kräftezehrenden Prozess freigesprochen, doch ihre Freiheit wirklich wieder gewonnen haben sie nicht.

Und nun soll die Nutzung von Tieren zur Herstellung von Nahrungsmitteln für Menschen auch noch zum österreichischen Staatsziel werden?

Da kann man nur fassungslos den Kopf schütteln. Nicht nur, weil die vegane Ernährung beliebter ist als je zuvor, und das nicht nur bei den Promis, sondern allgemein das Angebot und die Nachfrage aufgrund von Gesundheits– und Umweltschutzgründen sowie einer stärkeren Empathie gegenüber Tieren zunimmt. Sondern auch, weil das einstige Pionierland in Sachen Tierschutz nun solche Rückschritte macht.

Über den Autor

Anja

seit 2004 vegan und seit 2007 bei PETA Deutschland, hat sie schon europaweit Kampagnen, Demos und Infostände betreut. Sie freut sich über jeden, der durch seine Entscheidungen die Welt für die Tiere besser macht und liebt P!NK – als Künstlerin und als starke Stimme für Tierrechte.

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