Ernährung

Oberverwaltungsgericht: Kükentöten weiter erlaubt

Heute hat das Oberverwaltungsgericht in Münster ein Grundsatzurteil zum Kükentöten gesprochen. Nach Auslegung der Richter ist das Töten von sogenannten Eintagsküken mit dem Tierschutzgesetz vereinbar. Das Aufziehen der ausgebrüteten männlichen Küken wäre für die Betreiber der Brütereien mit einem großen Aufwand verbunden und damit wegen – nach Auslegung des Gerichts – mangelnden Alternativen ein vernünftiger Grund, um die Tiere zu töten.

Damit bestätigt das OVG das, was PETA und viele andere Tierrechtsorganisationen schon immer gesagt haben: trotz der Verankerung des Tierschutzes im Grundgesetz werden wirtschaftliche Interessen ganz klar denen der Tiere vorgezogen . Denn auch die Signale, die aus der Politik kommen, sind ernüchternd. Man will lieber auf bindende gesetzliche Vorgaben verzichten und nach dem Prinzip der Freiwilligkeit verfahren.

Was für die Brütereien und die Eierindustrie gelegen kommt, bedeutet für 50 Millionen männliche Küken im Jahr einen brutalen Tod im Schredder oder Gas . Und wird so schnell nicht enden: Selbst wenn die Politik für 2017 einen angeblichen Ausstieg aus dem Kükenschreddern ansteuert – ohne eine Gesetzesänderung ist eine Ausstieg zweifelhaft.

Dem Verbraucher bleibt nur eine Möglichkeit: Eine Umstellung auf eine pflanzliche Ernährung, die ohne Kükenschreddern oder andere grausamen Methoden auskommt. Wie es ganz einfach geht, erfährst du hier. Auch kannst du immer noch unsere Petition unterschreiben.

Über den Autor

Andrzej

Andrzej ist Koordinator für Osteuropa bei PETA Deutschland und ist am Ausbau der Tierrechtsbewegung in dieser Region interessiert.

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