Ernährung

Nach Razzia im Schweinestall: Behörde lässt Tiere töten

Vielleicht haben einige von euch schon von der Razzia in einem Schweinestall, in dem 10.000 Tiere gehalten werden, gehört. Anlass dazu gaben Bilder von Whistleblowern aus dem letzten Jahr, die Tierschutzverstöße dokumentiert haben sollen. Bei der Durchsuchung des Schweinezuchtbetriebs am 17. Juli 2014 hat das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Gera zusammen mit Behörden wie dem Verbraucherschutz des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit dann erneut grobe Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und somit massive Tierquälerei festgestellt.

Elf Schweine mussten von den Veterinären getötet werden

Während der Durchsuchung haben die Beamten schon 24 Tierleichen aufgefunden. Diese Tiere werden nun obduziert, um die Todesursache herauszufinden. Jedoch mussten die Veterinäre vor Ort elf Sauen von ihren massiven Schmerzen, für die das System Tierhaltung verantwortlich ist, erlösen.

Etwa zur selben Zeit erstickten in einem Schweinestall der Mörsdorfer Agrar GmbH etwa 2.000 Schweine, weil die Lüftung ausgefallen war.
In beiden Fällen laufen noch die Ermittlungen und dieses Einschreiten der Behörden freut uns sehr, vielleicht werden auch Strafen verhängt. Aber wird sich am großen Ganzen etwas ändern? Nein, denn solange die Tierindustrie ein Milliardengeschäft ist, wird sich nicht viel ändern.

Deshalb ist jeder einzelne von uns gefragt

Lasst euren Einkaufszettel entscheiden, denn nur wenn Produkte, hier Tierqualprodukte, nachgefragt werden, dann gibt es auch ein Angebot.
Dabei gibt es für Fleisch, Milch, Eier und Honig tolle Alternativen. Lest hier mehr über eine gesunde, vegane Ernährung und warum ihr durch eine pflanzlicher Ernährung gleichzeitig die Umwelt schont.

Es gibt viele gute Gründe sich vegan zu ernähren – und heutzutage ist es einfacher denn je. Hilfe beim Umstieg zu einem tierfreundlicheren Leben gibt es hier: www.veganstart.de

 

Über den Autor

Lisa

ist Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie. Sie hat Agrarwissenschaften studiert und will sich nun für alle Tiere stark machen, egal ob sie muhen, grunzen, gackern, bellen oder miauen.

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