Ernährung Schlagzeilen

+++ Sterbende Kühe und totes Kalb auf Wiese von MILRAM-Landwirt

Milram Kuh
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++++ UPDATE: MILRAM hat sich von Landwirt getrennt! Vielen Dank an MILRAM und tausend Dank an Euch für die großartige Unterstützung!

 

Wer dachte, Plastikteile im Käse seien das größte Problem der Milchproduktmarke MILRAM, der wird nun eines Besseren belehrt.

Das Grauen in einem MILRAM-Milchbetrieb

Vor wenigen Tagen teilte uns ein Whistleblower mit, dass ein MILRAM-Landwirt in Niedersachsen regelmäßig verletzte oder im Sterben liegende Kühe und Kälber auf eine Wiese fährt und sie dort sich selbst überlässt. Dieses unvorstellbare Leid unterstützt jeder, der sich MILRAM-Produkte kauft. Aber seht selbst:

Nachdem der Landwirt aus der (auf dem Foto gezeigten) Kuh keinen Nutzen mehr ziehen konnte, hatte er sie wohl zum Sterben hier abgeladen. Wie einen Sack Müll auf dem Schrottplatz. Scheinbar wurde sie lange Zeit nicht gefüttert, denn sie ist völlig abgemagert.

Die Überreste eines Kalbes liegen auch auf der Wiese herum. Was war mit dem Kleinen passiert?

Über diese Kuh wurde eine Plane gelegt, um sie vor den Augen anderer zu verbergen.

Hier liegt eine weitere (noch lebende) Kuh, die immer wieder geschwängert wurde, der man das Kind immer wieder weggenommen hat und die irgendwann „nutzlos” war. All diese Bilder beweisen, dass Kühe für die Milchindustrie nichts anderes sind als „Arbeitsmaschinen”, die irgendwann nicht mehr richtig „funktionieren“ und dann weggeschmissen werden.

Hier steht ein MILRAM-LKW vor dem Betrieb des Landwirts bereit, um die Milch der Kühe abzuholen.

 

Der Whistleblower teilte uns mit, dass die Kühe in diesem Betrieb so laut schreien würden, dass er schon oft die Polizei gerufen habe. Vergeblich. Auch das Veterinäramt, der zuständige Tierarzt und die Staatsanwaltschaft änderten nichts an den Zuständen.

„Einmal hab ich nachts durch eine Öffnung geschaut und einen Bullen, sehr kurz an einer Eisenstange angebunden, gesehen. Die Stange war aus einer Verankerung rausgerissen und der Bulle konnte sich kaum bewegen. Die Stange war etwa drei Meter lang. Er konnte auch nicht aufstehen und schlug immer wieder an andere Stangen. Mittendrin liefen kleine Kälber.”

Wir von PETA haben den Bauern nun wegen zahlreicher Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und die Tierschutznutztierverordnung bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück angezeigt und MILRAM in einem Brief gebeten, sich von ihm zu trennen bzw. generell auf vegane Alternativen zu setzen. Kein Mensch kann ernsthaft behaupten, es sei okay, Tiere wie Arbeitsmaschinen zu behandeln, um sie dann entweder zum Schlachter zu bringen oder – noch schlimmer – mit ihrem qualvollen Ende allein zu lassen!

Das MILRAM-Werbevideo hatte es vorausgesagt

Ironischerweise heißt es im Werbevideo von MILRAM sogar „die Kühe fallen um“. Aber wer würde schon denken, dass das der Wahrheit entspricht? Vor allem nachdem auf der Webseite behauptet wird, die Tiergesundheit sei „ausschlaggebend für die hohe Qualität der Milch“.

Das könnt Ihr tun, um den Kühen zu helfen

Bitte teilt den Artikel mit Euren Freunden und bittet sie, auf pflanzliche und somit komplett tierfreundliche Alternativen zurückzugreifen. Vielleicht könnt Ihr auch MILRAM bitten, auf vegane Alternativen zu setzen. Nur so schaffen wir es, dass Zustände wie diese endlich der Vergangenheit angehören!

Weitere Infos und Bilder zum Thema Milchindustrie findet Ihr hier:

Milchindustrie

Über den Autor

Bella

Als Grafikerin und Content Producer kämpft Bella für die Rechte ALLER Tiere.

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